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Kick: Die Streaming-Plattform erobert Deutschland – März 2026

13. März 2026 · Maik Möhring

Die Streaming-Landschaft befindet sich im stetigen Wandel, und im März 2026 hat sich eine Plattform besonders hervorgetan: Kick.com. Gegründet als ambitionierter Herausforderer etablierter Giganten wie Twitch und YouTube, hat sich Kick schnell einen Namen gemacht und zieht sowohl Streamer als auch Zuschauer in Deutschland und weltweit an. Doch was steckt hinter dem rasanten Aufstieg, den attraktiven Konditionen und den wiederkehrenden Kontroversen der Plattform Kick?

Lesezeit: ca. 12 Minuten

Kick.com ist ein im Oktober 2022 gestarteter Video-Live-Streaming-Dienst aus Melbourne, Australien, der sich durch eine überdurchschnittlich hohe Umsatzbeteiligung für Streamer und eine tendenziell lockerere Moderationspolitik von Konkurrenten wie Twitch abhebt. Die Plattform ist im Besitz der Kick Streaming Pty Ltd und wird maßgeblich von den Stake.com-Gründern Ed Craven und Bijan Tehrani unterstützt, was insbesondere im Bereich der Glücksspiel-Streams zu Diskussionen führte.

Das Wichtigste in Kürze

  • Gründung & Eigentümer: Kick.com wurde im Oktober 2022 von Ed Craven und Bijan Tehrani, den Gründern des Krypto-Casinos Stake.com, ins Leben gerufen und wird von Kick Streaming Pty Ltd betrieben.
  • Umsatzbeteiligung: Kick bietet Streamern eine branchenführende Umsatzbeteiligung von 95% der Abonnement-Einnahmen, während nur 5% an die Plattform gehen.
  • Wachstum: Bis Januar 2025 verzeichnete Kick weltweit 50 Millionen Nutzer und konnte durch millionenschwere Verträge mit Top-Streamern wie xQc und Adin Ross schnell an Bekanntheit gewinnen.
  • Moderation & Glücksspiel: Die Plattform ist bekannt für ihre lockereren Moderationsrichtlinien, insbesondere im Hinblick auf Glücksspiel-Inhalte, was jedoch auch zu Kritik führte. Im März 2025 wurden Auszahlungen für Glücksspiel-Streamer im Partnerprogramm eingestellt.
  • Wettbewerb: Kick positioniert sich als direkte Alternative zu Twitch und YouTube Gaming, wobei es sich durch sein Creator-freundliches Modell abgrenzt.
  • Zukunft: Für 2026 plant Kick die Einführung von Werbung, um profitabel zu werden, und konzentriert sich weiterhin auf die Unterstützung kleinerer Creator.

Was ist Kick.com? Eine Einführung

Kick.com, oft einfach als Kick bezeichnet, ist eine australische Live-Streaming-Plattform, die Ende 2022 an den Start ging. Ziel war es, eine Alternative zu den etablierten Diensten zu schaffen, insbesondere für Streamer, die mit den Richtlinien und Umsatzbeteiligungsmodellen von Twitch unzufrieden waren. Hinter Kick stehen die Unternehmer Ed Craven und Bijan Tehrani, die auch die Köpfe hinter dem bekannten Krypto-Casino Stake.com sind. Diese Verbindung zum Glücksspiel-Sektor ist ein zentrales Merkmal und zugleich ein wiederkehrender Kritikpunkt der Plattform. Anfänglich erlaubte Kick Glücksspiel-Streams, die auf Twitch verboten worden waren, was maßgeblich zum frühen Wachstum beitrug.

Der rasante Aufstieg von Kick

Der Aufstieg von Kick war im Jahr 2023 bemerkenswert. Die Plattform investierte massiv in die Akquise prominenter Streamer, was ihr schnell weltweite Aufmerksamkeit verschaffte. Millionenschwere Verträge mit bekannten Persönlichkeiten wie dem ehemaligen E-Sportler xQc (ein nicht-exklusiver Zweijahresvertrag im Wert von 100 Millionen US-Dollar) und dem Glücksspiel-Streamer Adin Ross, der nach einer Sperre von Twitch zu Kick wechselte, sorgten für Schlagzeilen. Diese Strategie zahlte sich aus: Bis Januar 2025 konnte Kick weltweit bereits 50 Millionen Nutzer verzeichnen. Im dritten Quartal 2025 wurde Kick.com laut StreamCharts als die viertmeistgesehene Live-Streaming-Plattform gelistet, hinter YouTube, TikTok und Twitch. Auch im Februar 2026 hielt sich die Zuschauerzahl von Kick stabil, wobei die Kategorie ‚Just Chatting‘ weiterhin führend war.

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Umsatzbeteiligung und Streamer-Freundlichkeit

Einer der Hauptanziehungspunkte für Content Creator auf Kick ist das außergewöhnliche Umsatzbeteiligungsmodell. Während Twitch und YouTube in der Regel 30-50% der Einnahmen aus Abonnements einbehalten, gibt Kick stolze 95% an die Streamer weiter und behält nur 5% für sich. Dieses Modell ist besonders für kleinere und mittelgroße Streamer attraktiv, da es ihnen ermöglicht, einen wesentlich größeren Anteil ihrer generierten Einnahmen zu behalten. Zudem sind die Hürden, um am Affiliate-Programm teilzunehmen und somit Geld zu verdienen, auf Kick niedriger als bei der Konkurrenz. Streamer müssen lediglich mehr als 5 Stunden gestreamt und mindestens 75 Follower haben, um Affiliate zu werden. Die Plattform betont damit ihren