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Nosbusch: Désirée Nosbusch – Karriere & Aktuelles am 09.04.2026

09. April 2026 · Maik Möhring

Désirée Nosbusch, geboren am 14. Januar 1965 in Esch an der Alzette, Luxemburg, ist eine luxemburgische Moderatorin, Schauspielerin und Regisseurin, die seit Jahrzehnten die europäische Medienlandschaft maßgeblich prägt. Am 9. April 2026 steht Nosbusch durch die Ausstrahlung einer neuen Folge des beliebten „Irland-Krimis“ in der ARD sowie den kürzlich erhaltenen Ehren-Jupiter-Award besonders im öffentlichen Interesse.

Ihre Präsenz in Film und Fernsehen, ihre Tätigkeit als Moderatorin und ihr Engagement hinter der Kamera machen Désirée Nosbusch zu einer Ausnahmeerscheinung, deren Karriere von Beständigkeit und kontinuierlicher Weiterentwicklung zeugt. Dies zeigt sich auch in ihren aktuellen Projekten, die ihre anhaltende Relevanz in der deutschen und internationalen Unterhaltungsbranche unterstreichen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Désirée Nosbusch, geboren am 14. Januar 1965, ist eine luxemburgische Moderatorin, Schauspielerin und Regisseurin.
  • Am 9. April 2026 wird die neue Folge „Die Tote am Fluss“ aus der Reihe „Der Irland-Krimi“ mit Désirée Nosbusch in der Hauptrolle der Kriminalpsychologin Cathrin Blake in der ARD ausgestrahlt.
  • Nosbusch wurde am 19. März 2026 mit dem Ehren-Jupiter-Award für ihre außergewöhnliche, über Jahrzehnte gewachsene Karriere vor und hinter der Kamera ausgezeichnet.
  • Ihre Karriere begann bereits im Alter von zwölf Jahren beim Radio Luxemburg, gefolgt von der Moderation des Eurovision Song Contest 1984.
  • Désirée Nosbusch gab 2025 ihr Kinoregiedebüt mit dem Spielfilm „Poison – Eine Liebesgeschichte“, der bereits 2024 Preise gewann.
  • Sie ist Autorin der 2022 erschienenen Autobiografie „Endlich noch nicht angekommen“.
  • Nosbusch spricht sechs Sprachen fließend und engagiert sich für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS).

Die Anfänge: Vom Radio zum Eurovision Song Contest

Die Karriere von Désirée Nosbusch begann bemerkenswert früh und dynamisch. Bereits im zarten Alter von zwölf Jahren bewies sie ihr Talent als Moderatorin bei Radio Luxemburg. Ihre natürliche Ausstrahlung und ihr sprachliches Geschick führten dazu, dass sie schnell zur beliebtesten Sprecherin im Jugendfunk avancierte. Nur zwei Jahre später wurde sie die jüngste Fernsehmoderatorin Europas, als sie für das ZDF tätig wurde und von der Internationalen Funkausstellung in Berlin berichtete.

Ein Höhepunkt ihrer frühen Moderationskarriere war zweifellos die Präsentation des Eurovision Song Contest 1984 in ihrer Heimat Luxemburg. Diese Rolle katapultierte Nosbusch über Nacht zu einem paneuropäischen Fernsehstar und machte sie einem Publikum von über 500 Millionen Zuschauern weltweit bekannt. Ihre Fähigkeit, in sechs Sprachen fließend zu kommunizieren – darunter Luxemburgisch, Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch und Spanisch – war und ist dabei ein entscheidender Faktor für ihre internationale Reichweite. In dieser Zeit sammelte sie auch erste Erfahrungen in der Musikbranche, beispielsweise durch das Duett „Kann es Liebe sein?“ mit Falco im selben Jahr. Die Vielseitigkeit von Nosbusch zeigte sich somit bereits in jungen Jahren.

Nosbusch als Schauspielerin: Von «Der Fan» bis «Bad Banks»

Neben ihrer Moderatorentätigkeit etablierte sich Désirée Nosbusch früh als Schauspielerin. Ihr Kinodebüt gab sie 1981 im Film „Nach Mitternacht“, einer Verfilmung des Romans von Irmgard Keun. Eine ihrer bekanntesten und kontroversesten Rollen war die der jugendlichen Protagonistin im Horrorfilm „Der Fan“ aus dem Jahr 1982, die für Schlagzeilen sorgte. Nach dieser Rolle absolvierte Nosbusch eine Schauspielausbildung am renommierten Herbert-Berghof Studio in New York City.

Ihre internationale Präsenz festigte sie durch Filme wie „Good Morning Babylon“ der Taviani-Brüder im Jahr 1987, der bei den Filmfestspielen in Cannes Premiere feierte. Über die Jahrzehnte hinweg wirkte Nosbusch in über 60 Filmen und zahlreichen Fernsehproduktionen mit. Ein bemerkenswertes Comeback als seriöse Charakterdarstellerin feierte sie mit ihrer Rolle als Christelle Leblanc in der international erfolgreichen Miniserie „Bad Banks“, die 2018 startete. Für diese Darstellung wurde sie 2019 mit dem Deutschen Grimme-Preis ausgezeichnet, was ihre Stellung als anerkannte Schauspielerin untermauerte.

«Der Irland-Krimi»: Désirée Nosbusch als Cathrin Blake

Seit 2018 begeistert Désirée Nosbusch das Publikum in der Hauptrolle der Kriminalpsychologin Cathrin Blake in der ARD-Degeto-Reihe „Der Irland-Krimi“. Diese Rolle, angesiedelt in der rauen Küstenstadt Galway, hat sich zu einem festen Bestandteil des deutschen Fernsehens entwickelt und zeigt Nosbusch in einer tiefgründigen und empathischen Darstellung. Die Serie behandelt oft gesellschaftlich relevante Themen, die durch die schauspielerische Intensität von Nosbusch besonders hervorgehoben werden.

Am heutigen Donnerstag, dem 9. April 2026, wird um 20:15 Uhr die neue Folge „Die Tote am Fluss“ im Ersten ausgestrahlt. In dieser Episode ermittelt Cathrin Blake in einem Fall von Femizid, der sie persönlich stark berührt, da sie das Opfer, Orla Hayes, als Mentorin bei den Anonymen Alkoholikern kannte. Die Handlung konzentriert sich auf die Ernsthaftigkeit des Themas Gewalt gegen Frauen und die Suche nach der Wahrheit in einem komplexen Geflecht aus traumatischen Erfahrungen und toxischen Familienkonflikten. Die Darstellung von Nosbusch als Kriminalpsychologin, die sich trotz persönlicher Betroffenheit und Gefahr nicht beirren lässt, wird dabei als besonders überzeugend beschrieben. Schon in der kommenden Woche, am 16. April 2026, folgt die nächste Episode, „Du gehörst mir“, was die anhaltende Präsenz von Nosbusch in dieser erfolgreichen Krimireihe unterstreicht.

Hinter der Kamera: Désirée Nosbusch als Regisseurin mit «Poison»

Désirée Nosbusch hat sich nicht nur vor der Kamera einen Namen gemacht, sondern auch erfolgreich den Schritt hinter die Kamera gewagt. Im Jahr 2003 schloss sie ein Masterstudium in Regie und Filmproduktion an der UCLA in Los Angeles ab. Ihr Kurzfilm „Ice Cream Sundae“, bei dem sie Regie führte und das Drehbuch schrieb, wurde mit dem Gold Award für Beste Kurzfilmregie beim World Festival Houston und dem Gold Award für Bestes Kurzfilmdrama beim Fargo Film Festival ausgezeichnet.

Ihr lang erwartetes Kinoregiedebüt gab Nosbusch mit dem Spielfilm „Poison – Eine Liebesgeschichte“, einer Adaption des Theaterstücks „Gift/Poison“ von Lot Vekemans. Der Film feierte im Januar 2025 bundesweit Kinopremiere und wurde bereits im September 2024 mit dem Film & Literature Award auf dem Film by the Sea Festival sowie dem Peripheral Vision Award auf dem Galway Film Fleadh ausgezeichnet. Dies bestätigt ihre künstlerische Vision und ihren Erfolg auch als Regisseurin. Als Mitbegründerin von Deal Productions ist Nosbusch zudem als Produzentin internationaler Spiel- und Dokumentarfilme sowie TV-Serien tätig. Ihre Arbeit hinter der Kamera zeigt eine weitere Facette ihres umfassenden Talents und ihrer kreativen Schaffenskraft.

Auszeichnungen und Anerkennung: Der Ehren-Jupiter-Award 2026

Die langjährige und beeindruckende Karriere von Désirée Nosbusch wurde am 19. März 2026 mit einer besonderen Ehrung gewürdigt: Sie erhielt den Ehren-Jupiter-Award der Redaktionen von TV Spielfilm und Cinema. Diese Auszeichnung ehrt Persönlichkeiten, die das europäische Film- und Fernsehgeschehen über Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt haben. Die Redaktion hob insbesondere ihre außergewöhnliche, über Jahrzehnte gewachsene Karriere vor und hinter der Kamera hervor, die von Haltung, Neugier und internationaler Strahlkraft zeugt.

Oliver Noelle, Chefredakteur von TV Spielfilm, würdigte Nosbusch als „Ausnahmepersönlichkeit“ und betonte ihre künstlerische Konsequenz und ungebrochene Neugier. Mit diesem Preis reiht sich Nosbusch in eine illustre Liste früherer Preisträger wie Iris Berben und Mario Adorf ein. Bereits zuvor erhielt sie Anerkennung für ihre schauspielerische Leistung, wie den Deutschen Grimme-Preis 2019 für „Bad Banks“ und den Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen 2018 als Beste Nebendarstellerin.

Privatleben und Engagement von Nosbusch

Abseits des Rampenlichts führt Désirée Nosbusch ein Leben, das von Familie und sozialem Engagement geprägt ist. Sie ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern aus ihrer Ehe mit dem Filmkomponisten Harald Kloser. Ihre Ehe mit dem Kameramann Tom Alexander Bierbaumer, die 2018 geschlossen wurde, endete im Januar 2025. Nosbusch, die abwechselnd in Luxemburg und Berlin lebt, legt Wert auf eine klare Regelung ihres Privatlebens und hat ihren letzten Willen frühzeitig festgelegt, um ihren Angehörigen im Falle eines Falles Klarheit zu verschaffen. Dies zeigt ihre vorausschauende und verantwortungsbewusste Persönlichkeit, ein Aspekt, der bei öffentlichen Personen nicht immer im Vordergrund steht.

Ein weiteres wichtiges Element im Leben von Nosbusch ist ihr soziales Engagement. Sie setzt sich aktiv für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) ein, eine Organisation, die sich dem Kampf gegen Blutkrebs verschrieben hat. In den Jahren 2006, 2007 und 2011 war sie als Kuratorin beim DKMS Life Dreamball tätig und moderierte diesen 2007 auch. Ihr Engagement unterstreicht, dass Désirée Nosbusch ihre Prominenz nutzt, um auf wichtige gesellschaftliche Themen aufmerksam zu machen, ähnlich wie es andere bekannte Persönlichkeiten tun, deren Karriere und Privatleben oft im öffentlichen Fokus stehen.

Désirée Nosbusch: Eine konstante Größe in der Medienwelt

Désirée Nosbusch hat über fast fünf Jahrzehnte hinweg eine bemerkenswerte Karriere hingelegt, die sie vom Kinderstar zur international anerkannten Schauspielerin, Moderatorin und Regisseurin führte. Ihre Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden und dabei authentisch zu bleiben, ist ein Markenzeichen ihrer Laufbahn. Sie scheute sich nie, neue Herausforderungen anzunehmen, sei es im Schauspiel, in der Moderation oder hinter der Kamera als Regisseurin. Das macht Nosbusch zu einer Inspiration für viele, die in der Medienbranche Fuß fassen wollen.

Ihre Autobiografie „Endlich noch nicht angekommen“ aus dem Jahr 2022 spiegelt diese Haltung wider und zeigt, dass Stillstand für sie keine Option ist. Die kontinuierliche Präsenz von Nosbusch in anspruchsvollen Produktionen wie dem „Irland-Krimi“ und ihre Anerkennung durch bedeutende Auszeichnungen wie den Ehren-Jupiter-Award 2026 belegen ihre anhaltende Relevanz und ihren Einfluss auf die Kulturlandschaft im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Ihr Wirken erinnert daran, dass auch am 9. April 2026 die Medienlandschaft von Persönlichkeiten geprägt wird, die über lange Zeiträume hinweg Qualität und Vielseitigkeit beweisen. Man könnte ihre Karriere auch mit der eines anderen erfolgreichen Schauspielers und Musikers vergleichen, der sich über verschiedene Genres hinweg bewiesen hat.

Désirée Nosbusch im Interview über ihre Autobiografie „Endlich noch nicht angekommen“ (Stand: Juni 2020).
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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Désirée Nosbusch

Wann wurde Désirée Nosbusch geboren?

Désirée Nosbusch wurde am 14. Januar 1965 in Esch an der Alzette, Luxemburg, geboren.

Welche aktuellen Projekte hat Désirée Nosbusch im Jahr 2026?

Am 9. April 2026 ist Désirée Nosbusch in der neuen Folge „Die Tote am Fluss“ des „Irland-Krimis“ in der ARD zu sehen. Zudem erhielt sie im März 2026 den Ehren-Jupiter-Award. Ihr Regiedebüt „Poison“ startete 2025 in den Kinos.

Hat Désirée Nosbusch Preise für ihre Arbeit gewonnen?

Ja, Désirée Nosbusch erhielt unter anderem den Grimme-Preis 2019 für „Bad Banks“ und den Ehren-Jupiter-Award 2026 für ihr Lebenswerk. Ihr Kurzfilm „Ice Cream Sundae“ gewann Gold Awards, und ihr Regiedebüt „Poison“ wurde 2024 ausgezeichnet.

Ist Désirée Nosbusch auch als Regisseurin tätig?

Ja, Désirée Nosbusch hat ein Masterstudium in Regie und Filmproduktion an der UCLA absolviert und gab 2025 ihr Kinoregiedebüt mit dem Film „Poison – Eine Liebesgeschichte“.

Wo lebt Désirée Nosbusch?

Désirée Nosbusch lebt abwechselnd in Luxemburg und in Berlin.

Welche Sprachen spricht Désirée Nosbusch?

Désirée Nosbusch spricht Luxemburgisch, Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch und Spanisch fließend.

Fazit: Die anhaltende Präsenz von Nosbusch

Désirée Nosbusch ist am 09. April 2026 eine Künstlerin, die über Jahrzehnte hinweg die deutsche und internationale Medienlandschaft entscheidend mitgeprägt hat. Ihr Weg vom Kinderstar zur preisgekrönten Schauspielerin, Moderatorin und Regisseurin ist ein Zeugnis ihrer Anpassungsfähigkeit, ihres Talents und ihrer unermüdlichen Schaffenskraft. Die aktuellen Ausstrahlungen des „Irland-Krimis“ und die Verleihung des Ehren-Jupiter-Awards unterstreichen ihre anhaltende Relevanz. Désirée Nosbusch bleibt eine faszinierende Persönlichkeit, deren Karriere noch lange nicht „angekommen“ ist, sondern sich stetig weiterentwickelt und das Publikum immer wieder aufs Neue begeistert.

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