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Tatort Colonius: Kölner Krimi am Fernsehturm – Wiederholung am 28.03.2026

28. März 2026 · Maik Möhring

Am 28. März 2026 steht ein besonderes Ereignis für Krimifans in Deutschland an: Der WDR strahlt die gefeierte ‚Tatort‘-Folge Tatort Colonius erneut aus. Dieser Kölner Fall entführt die Zuschauer in die pulsierende Techno-Szene der 1990er Jahre und verknüpft eine aktuelle Mordermittlung mit einem lange zurückliegenden Geheimnis, das sich hoch über den Dächern der Domstadt im ikonischen Colonius-Turm ereignete.

Der Fernsehturm Colonius, ein unübersehbares Wahrzeichen Kölns, bildet dabei nicht nur die Kulisse, sondern ist integraler Bestandteil der Handlung. Die Episode, die bereits am 9. März 2025 ihre Premiere feierte, zieht das Publikum erneut in ihren Bann und beleuchtet die Geschichte des beeindruckenden Bauwerks, das einst für seine Aussichtsplattform und sogar eine Diskothek bekannt war.

Als erfahrener Online-Redakteur und SEO-Experte beleuchten wir die Hintergründe des ‚Tatort Colonius‘, werfen einen detaillierten Blick auf den Fernsehturm selbst und analysieren die Relevanz dieses Krimis im Kontext der aktuellen Fernsehlandschaft und der Stadtentwicklung Kölns.

Das Wichtigste in Kürze zum Tatort Colonius

  • Der ‚Tatort Colonius‘ (Folge 1295) wird am 28. März 2026 um 20:15 Uhr im WDR wiederholt.
  • Die Episode des Kölner Teams Ballauf und Schenk thematisiert einen Mord, der mit der Techno-Szene der 90er Jahre im Colonius-Turm in Verbindung steht.
  • Der Colonius ist Kölns höchstes Bauwerk (266 Meter) und wurde 1981 eingeweiht.
  • Die öffentliche Aussichtsplattform und das Drehrestaurant im Colonius sind seit 1999 wegen Brandschutzmängeln geschlossen.
  • Eine Wiedereröffnung des Colonius ist aufgrund hoher Sanierungskosten von rund 60 Millionen Euro und fehlender Finanzierung ungewiss.
  • Der Fernsehturm Colonius wurde im Juli 2022 unter Denkmalschutz gestellt, um Fördergelder zu ermöglichen.
  • Die Autoren Eva und Volker A. Zahn sowie Regisseurin Charlotte Rolfes zeichnen für den ‚Tatort Colonius‘ verantwortlich.

Der Fall: Tatort Colonius – Handlung und Kommissare

Im Mittelpunkt des ‚Tatort Colonius‘ steht der Mord an Alex Schmitz, einem ehemaligen Szenefotografen der Kölner Techno-Szene der 1990er Jahre. Hauptkommissar Freddy Schenk (Dietmar Bär) wird durch den Fall persönlich berührt, da er selbst vor über 30 Jahren einen Einsatz am Colonius im Zusammenhang mit dem Toten hatte.

Die Ermittlungen von Schenk und seinem Kollegen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) führen sie zu einer alten Raver-Clique, die einst im legendären Club im Colonius-Turm wilde Partys feierte. Christian Kohlheim, Meike Bennis und René Horvath, die sich nach Jahrzehnten bei einer Beerdigung wiedertreffen, geraten ins Visier der Ermittler. Hinter den bewusst überzeichneten Rückblenden in eine Zeit von Freiheit und Drogenkultur verbergen sich dunkle Geheimnisse und eine vermisste Person, Gina Grabitz, deren Schicksal untrennbar mit der damaligen Nacht verbunden ist.

Das Drehbuch des ‚Tatort Colonius‘ stammt vom Kölner Autorenduo Eva und Volker A. Zahn, während Charlotte Rolfes Regie führte. Die Produktion erfolgte durch Bavaria Fiction im Auftrag des WDR. Die fesselnde Handlung und die atmosphärische Darstellung der 90er Jahre machen den ‚Tatort Colonius‘ zu einem packenden Krimi, der nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken über vergangene Zeiten anregt.

Der Drehort: Colonius – Geschichte und Bedeutung

Der Colonius ist nicht nur der titelgebende Schauplatz des ‚Tatort Colonius‘, sondern auch ein prägendes Element der Kölner Skyline. Der Fernmeldeturm wurde von 1978 bis 1981 gebaut und am 3. Juni 1981 feierlich eingeweiht. Mit einer Höhe von 266 Metern ist er das höchste Bauwerk in Nordrhein-Westfalen und der siebthöchste Fernmeldeturm Deutschlands.

Ursprünglich beherbergte die dreigeschossige Turmkanzel in 166 Metern Höhe ein Drehrestaurant, eine Cafeteria und eine öffentliche Aussichtsplattform. In den frühen 90er Jahren wurde sogar eine Diskothek in dieser luftigen Höhe betrieben, die als „Skydance-Partys“ in die Kölner Geschichte einging – genau diese Ära bildet den Kern der Rückblenden im ‚Tatort Colonius‘.

Seit 1999 ist der Colonius jedoch für die Öffentlichkeit geschlossen. Der Grund hierfür sind mangelnde Brandschutzvorkehrungen, die eine Nutzung für Besucher unmöglich machen. Trotz seiner eingeschränkten Zugänglichkeit bleibt der Colonius ein beliebtes Fotomotiv und ein unverwechselbares Wahrzeichen der Stadt. Im Juli 2022 wurde der Turm aufgrund seiner architektonischen und städtebaulichen Bedeutung unter Denkmalschutz gestellt.

Die Ära der Techno-Partys im Colonius

Der ‚Tatort Colonius‘ taucht tief in die Techno-Szene der frühen 90er Jahre ein, die im Colonius-Turm ihren Höhepunkt fand. Diese Zeit war geprägt von elektronischer Musik, Ekstase und einer neuen Form des Feierns, die sich über den Dächern Kölns abspielte. Die Disco im Turm bot eine einzigartige Atmosphäre mit einem atemberaubenden Blick auf die beleuchtete Stadt, was sie zu einem legendären Treffpunkt machte.

Die Folge nutzt diese historische Kulisse, um die Vergangenheit der Charaktere und die Ereignisse, die zum Mord an Alex Schmitz führten, zu beleuchten. Die Inszenierung der damaligen Zeit mit ihren spezifischen Moden und Musikkultur ist ein zentrales Element des ‚Tatort Colonius‘ und trägt maßgeblich zur dichten Atmosphäre des Krimis bei. Es zeigt, wie prägend solche Orte und Zeiten für eine Generation sein können und welche Geheimnisse sie bergen. Die Stadt Köln und ihre urbane Entwicklung sind stets im Wandel, doch bestimmte Epochen bleiben im kollektiven Gedächtnis verankert.

Zukunft des Colonius: Hoffnung auf Wiedereröffnung?

Die Frage nach einer möglichen Wiedereröffnung des Colonius für die Öffentlichkeit beschäftigt die Kölner Bürger seit Langem. Seit 1999 ist die Aussichtsplattform geschlossen, und die Diskussionen um eine Sanierung und erneute Zugänglichmachung ziehen sich über Jahrzehnte.

Die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG), Eigentümerin des Colonius, bestätigt zwar weiterhin das Interesse eines potenziellen Betreibers für ein Event-Konzept, doch die finanziellen Hürden sind erheblich. Schätzungen gehen von Sanierungskosten in Höhe von rund 60 Millionen Euro aus. Die Hoffnung ruht auf Fördermitteln von Bund, Land und Stadt, insbesondere da der Colonius seit 2022 unter Denkmalschutz steht. Allerdings ist die Finanzlage der Stadt Köln angespannt, was eine baldige Umsetzung unwahrscheinlich macht. Eine Wiedereröffnung vor dem Jahr 2030 erscheint unter den aktuellen Umständen als unrealistisch.

Ähnlich wie bei anderen Attraktionen und Entwicklungsprojekten, erfordert auch der Colonius ein tragfähiges Konzept und erhebliche Investitionen, um seine frühere Rolle als öffentlich zugänglicher Anziehungspunkt wiederzuerlangen. Bis dahin bleibt der Colonius primär ein wichtiger Standort für Funk- und Telekommunikation.

Das Kölner Tatort-Team: Ballauf und Schenk

Das Ermittlerduo Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) gehört zu den dienstältesten und beliebtesten Teams der ‚Tatort‘-Reihe. Seit 1997 lösen sie gemeinsam Fälle in Köln und haben sich durch ihre unterschiedlichen Charaktere – der eher rationale Single Ballauf und der bodenständige Familienmensch Schenk – in die Herzen der Zuschauer gespielt.

Im ‚Tatort Colonius‘ zeigt sich die Stärke des Teams, insbesondere durch Schenks persönliche Verstrickung in die Vergangenheit des Opfers. Unterstützung erhalten sie von den bewährten Kollegen: Kriminaloberkommissar Norbert Jütte (Roland Riebeling), Kriminaltechnikerin Natalie Förster (Tinka Fürst) und Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth (Joe Bausch), der bereits seit 1998 Teil des Kölner Teams ist.

Die Kölner ‚Tatorte‘ zeichnen sich oft durch ihre Nähe zur Stadt und ihren Bewohnern aus, was auch im ‚Tatort Colonius‘ deutlich wird. Die Fälle spiegeln häufig gesellschaftliche Themen wider und bieten neben der Krimihandlung auch Einblicke in das Kölner Stadtleben und seine Facetten, ähnlich wie andere urbane Zentren in der Region ihre eigenen Geschichten erzählen.

Der Tatort als Gesellschaftsspiegel: Relevanz und Wirkung

Der ‚Tatort‘ ist seit Jahrzehnten mehr als nur eine Krimireihe; er ist ein kulturelles Phänomen und ein Spiegel der deutschen Gesellschaft. Die Themen, die in den einzelnen Folgen behandelt werden, reichen von sozialen Brennpunkten über politische Skandale bis hin zu historischen Aufarbeitungen. Der ‚Tatort Colonius‘ ist hier keine Ausnahme, indem er die Subkultur der 90er Jahre, die Techno-Szene und die Langzeitfolgen von Jugendsünden thematisiert.

Die Serie schafft es immer wieder, aktuelle Debatten aufzugreifen und gleichzeitig die Zuschauer mit spannenden Kriminalfällen zu fesseln. Die hohe Einschaltquote der Erstausstrahlung des ‚Tatort Colonius‘ von 8,80 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 31,0 % unterstreicht die anhaltende Popularität und Relevanz des Formats. Auch die Wiederholung am 28. März 2026 zeugt von der nach wie vor großen Nachfrage und dem Kultstatus der Sendung. Für Touristen, die die Stadt besuchen, ist der Colonius, wie der Kölner Dom, ein ikonisches Bauwerk, das die Attraktivität deutscher Städte unterstreicht.

Video: Einblicke in den Tatort Colonius

Für alle, die einen visuellen Eindruck vom ‚Tatort Colonius‘ erhalten möchten oder sich auf die Wiederholung einstimmen wollen, bietet der offizielle Trailer einen ersten Einblick in die Atmosphäre und die Handlung der Folge. Er zeigt die Kommissare Ballauf und Schenk in Aktion sowie Rückblenden in die 90er Jahre und auf den imposanten Colonius.

Offizieller Trailer zum Tatort Colonius (Symbolbild, da kein spezifischer Trailer gefunden wurde)
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FAQ zum Tatort Colonius

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den ‚Tatort Colonius‘ und den Kölner Fernsehturm.

Frage Antwort Quelle
Wann läuft der ‚Tatort Colonius‘ im Fernsehen? Die Folge ‚Tatort Colonius‘ wird am 28. März 2026 um 20:15 Uhr im WDR wiederholt.
Worum geht es im ‚Tatort Colonius‘? Der Fall dreht sich um den Mord an einem ehemaligen Szenefotografen der 90er Techno-Szene, dessen Vergangenheit im Colonius-Turm eine Rolle spielt.
Ist der Colonius für Besucher geöffnet? Nein, die öffentliche Aussichtsplattform und das Restaurant sind seit 1999 aufgrund von Brandschutzmängeln geschlossen.
Wie hoch ist der Colonius? Der Colonius ist 266 Meter hoch und damit das höchste Bauwerk in Nordrhein-Westfalen.
Wer sind die Kommissare im ‚Tatort Colonius‘? Die Ermittlungen führen die Kölner Hauptkommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär).
Wird der Colonius wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht? Eine Wiedereröffnung ist aufgrund hoher Sanierungskosten (ca. 60 Mio. Euro) und fehlender Finanzierung derzeit unrealistisch und nicht vor 2030 zu erwarten.

Fazit: Tatort Colonius – Mehr als nur ein Krimi

Der ‚Tatort Colonius‘ ist weit mehr als eine gewöhnliche Krimifolge. Er ist eine Zeitreise in die 90er Jahre, ein spannendes Porträt der Kölner Techno-Szene und eine Hommage an ein architektonisches Wahrzeichen der Stadt. Die Wiederholung am 28. März 2026 bietet eine hervorragende Gelegenheit, diesen atmosphärisch dichten Fall mit dem beliebten Kölner Ermittlerduo Ballauf und Schenk erneut zu erleben oder neu zu entdecken. Die Geschichte des Colonius, seine einstige Rolle als Party-Hotspot und seine ungewisse Zukunft verleihen dem ‚Tatort Colonius‘ eine zusätzliche Tiefe und machen ihn zu einem bemerkenswerten Beitrag zur ‚Tatort‘-Historie und zur Kölner Stadtgeschichte.

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