Die Wirtschaftsjournalistin und Publizistin Ulrike Herrmann prägt im März 2026 mit ihren fundierten Analysen die öffentliche Debatte in Deutschland. Insbesondere ihr neues Buch „Geld als Waffe. Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet“, das am 12. März 2026 veröffentlicht wurde, steht im Zentrum der Aufmerksamkeit und regt zu intensiven Diskussionen über internationale Konflikte, ökonomische Zusammenhänge und die Rolle Europas an.
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Ulrike Herrmann ist eine deutsche Wirtschaftsjournalistin und Bestsellerautorin, die seit 2000 als Redakteurin bei der taz tätig ist und durch ihre kritischen Analysen zu Kapitalismus, Wachstum und Klimawandel bekannt wurde. Ihre aktuellen Veröffentlichungen und öffentlichen Auftritte im März 2026 konzentrieren sich auf die ökonomischen Determinanten von Krieg und Frieden sowie die Notwendigkeit eines «grünen Schrumpfens» der Wirtschaft.
Inhaltsverzeichnis
- Ulrike Herrmann: Das Wichtigste in Kürze
- Biografie und Werdegang von Ulrike Herrmann
- „Geld als Waffe“: Das neue Buch 2026
- „Das Ende des Kapitalismus“ und „Grünes Schrumpfen“
- Ulrike Herrmann im Fokus der Debatte
- Mediale Präsenz und öffentliche Auftritte
- Ulrike Herrmanns Einfluss auf die deutsche Wirtschaftsdebatte
- Fazit: Ulrike Herrmann
Ulrike Herrmann: Das Wichtigste in Kürze
- Neues Buch „Geld als Waffe“: Am 12. März 2026 erschien Ulrike Herrmanns aktuelles Werk, das die ökonomischen Ursachen internationaler Konflikte beleuchtet.
- Wirtschaftskorrespondentin der taz: Seit dem Jahr 2000 ist Ulrike Herrmann eine prägende Stimme der „tageszeitung“ (taz) im Bereich Wirtschaftspolitik.
- Bestsellerautorin: Ihr Werk „Das Ende des Kapitalismus“ (2022) wurde ein SPIEGEL-Bestseller und sorgte für breite Diskussionen über Wachstum und Klimaschutz.
- Konzept des „grünen Schrumpfens“: Ulrike Herrmann plädiert für eine geplante Reduzierung der Wirtschaftsleistung, um Klimaneutralität zu erreichen, oft am Beispiel der britischen Kriegswirtschaft erläutert.
- Häufige Medienpräsenz: Sie ist eine gefragte Expertin in Radio- und Fernsehdiskussionen zu ökonomischen und gesellschaftlichen Themen.
- Kritische Rezeption: Ihre Thesen, insbesondere zum „Ende des Kapitalismus“ und zur Planwirtschaft, werden sowohl befürwortet als auch kontrovers diskutiert.
Biografie und Werdegang von Ulrike Herrmann
Ulrike Herrmann, geboren 1964 in Hamburg, ist eine etablierte Persönlichkeit im deutschen Journalismus und in der Publizistik. Ihr beruflicher Werdegang ist vielseitig: Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau absolvierte sie die Henri-Nannen-Journalistenschule. Anschließend studierte sie Geschichtswissenschaft und Philosophie an der Freien Universität Berlin.
Ihre journalistische Laufbahn führte Ulrike Herrmann über Stationen als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Körber-Stiftung und als Pressesprecherin der Hamburger Gleichstellungssenatorin Krista Sager zur „tageszeitung“ (taz). Seit dem Jahr 2000 ist sie dort Redakteurin und seit 2006 als Wirtschaftskorrespondentin tätig. In dieser Rolle hat sich Ulrike Herrmann als eine der profiliertesten Stimmen für sozial- und wirtschaftspolitische Themen in Deutschland etabliert.
Neben ihrer Tätigkeit bei der taz ist Ulrike Herrmann eine erfolgreiche Buchautorin. Ihre Publikationen, die sich kritisch mit ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen, erreichen regelmäßig Bestsellerstatus. Ihre Fähigkeit, komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich zu erklären, macht Ulrike Herrmann zu einer wichtigen Akteurin in der öffentlichen Meinungsbildung.
„Geld als Waffe“: Das neue Buch 2026
Am 12. März 2026 erschien Ulrike Herrmanns jüngstes Werk mit dem Titel „Geld als Waffe. Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet“ im Kiepenheuer & Witsch Verlag. Das Buch greift die aktuellen globalen Herausforderungen auf und analysiert die ökonomischen Dimensionen internationaler Konflikte.
In „Geld als Waffe“ untersucht Ulrike Herrmann, wie wirtschaftliche Faktoren über Krieg und Frieden entscheiden und welche Rolle dies in der neuen Weltordnung spielt. Sie analysiert am Beispiel Russlands, dass die wirtschaftliche Entwicklung des Landes permanente Kriege wahrscheinlich macht, und beleuchtet Chinas Aufstieg zur Supermacht, wobei sie erklärt, wie Präsident Xi Jinping interne ökonomische Probleme mit Aggressionen gegen Taiwan zu kaschieren versucht.
Das Buch bietet einen Blick hinter die Kulissen globaler Machtkonflikte und zeigt auf, wie ökonomische Zwänge das Handeln von Staaten prägen und militärische Aggressionen begünstigen können. Ulrike Herrmanns Arbeit in „Geld als Waffe“ ist ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Debatte, insbesondere im Kontext der zunehmenden Spannungen und der Frage, welche Handlungsmöglichkeiten Europa hat, um den Frieden zu sichern.
Die Veröffentlichung fällt in eine Zeit, in der die geopolitische Lage und die Rolle von aktuelle Wirtschaftsanalyse und globalen Finanzströmen intensiver denn je diskutiert werden. Ihr Buch wurde bereits auf der Leipziger Buchmesse 2026 vorgestellt und diskutiert, was die hohe Relevanz des Themas unterstreicht.
„Das Ende des Kapitalismus“ und „Grünes Schrumpfen“
Ein früheres Werk von Ulrike Herrmann, „Das Ende des Kapitalismus. Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden“ (2022), bleibt ebenfalls hochaktuell und prägt weiterhin die Diskussionen um Wirtschaft und Klima.
In diesem Bestseller argumentiert Ulrike Herrmann, dass kontinuierliches Wirtschaftswachstum und effektiver Klimaschutz unvereinbar sind. Sie stellt die These auf, dass der Kapitalismus, der auf permanentem Wachstum basiert, an seine ökologischen Grenzen stößt und daher grundlegende Veränderungen notwendig sind. Ihre Lösungsvorschläge konzentrieren sich auf das Konzept des „grünen Schrumpfens“.
Das „grüne Schrumpfen“ impliziert eine geplante und sozialverträgliche Reduzierung der Wirtschaftsleistung. Ulrike Herrmann verweist dabei oft auf das Modell der britischen Kriegswirtschaft ab 1939 als historisches Beispiel, in dem der Staat die Produktion steuerte und knappe Güter rationierte, ohne das System kollabieren zu lassen. Sie betont, dass ein solches Schrumpfen nicht zwangsläufig zu Armut führen müsse, sondern einen Wohlstand auf dem Niveau von etwa 1978 ermöglichen könnte, was immer noch ein gutes Leben bedeute.
Ihre Ideen zum „grünen Schrumpfen“ werden breit diskutiert. Während einige Kritiker die Umsetzbarkeit einer demokratisch organisierten Planwirtschaft bezweifeln oder soziale Kosten befürchten, sehen andere darin einen notwendigen Ansatz zur Bewältigung der Klimakrise.
Ulrike Herrmann im Fokus der Debatte
Ulrike Herrmanns Positionen sind oft kontrovers und regen zu intensiven Debatten an. Im März 2026 wird sie nicht nur für ihr neues Buch „Geld als Waffe“ gefeiert, sondern auch für ihre früheren Thesen zum Kapitalismus und Klimaschutz weiterhin kritisch beleuchtet. Ihre Forderung nach einer Abkehr vom Wachstumszwang und die Einführung einer Art Planwirtschaft stößt auf unterschiedliche Resonanz.
Einige marktliberale Think-Tanks kritisieren beispielsweise, dass ihre Vorstellungen einer staatlich gelenkten Wirtschaft die Marktwirtschaft abschaffen und demokratische Grundwerte gefährden könnten. Auch innerhalb linksliberaler Kreise gibt es Stimmen, die Herrmanns einseitige Fokussierung auf Zwang und Verzicht bemängeln und alternative Konzepte für Klimaneutralität durch Innovation und Umbau hervorheben.
Trotz der Kritik wird Ulrike Herrmanns Fähigkeit, komplexe ökonomische und gesellschaftliche Herausforderungen klar zu benennen und unkonventionelle Lösungsansätze zu präsentieren, weithin anerkannt. Sie zwingt die Öffentlichkeit, über unbequeme Wahrheiten nachzudenken und etablierte Denkmuster zu hinterfragen. Ihre Bücher und Auftritte sind daher wichtige Impulse für die politische und wirtschaftliche Diskussion in Deutschland. Die Diskussionen rund um ihre Thesen sind auch für deutsche Wirtschaftsexperten von Interesse, die sich mit zukünftigen Investitionsstrategien und der Transformation der Wirtschaft befassen.
Mediale Präsenz und öffentliche Auftritte
Ulrike Herrmann ist eine feste Größe in der deutschen Medienlandschaft. Sie nimmt regelmäßig an politischen Diskussionsrunden in Hörfunk und Fernsehen teil und ist eine gefragte Rednerin bei Konferenzen und Buchlesungen. Ihre Fähigkeit, komplexe Sachverhalte prägnant und verständlich zu vermitteln, macht sie zu einem beliebten Gast.
Im März 2026 und darüber hinaus sind mehrere Veranstaltungen mit Ulrike Herrmann geplant, bei denen sie ihr neues Buch „Geld als Waffe“ vorstellt und ihre Thesen zur Diskussion stellt. Dazu gehören Lesungen in Berlin, Hamburg, Pforzheim, Freiburg, Stuttgart und Karlsruhe.
Ihre Teilnahme an Formaten wie „Missverstehen Sie mich richtig!“ mit Gregor Gysi oder Auftritte bei der Leipziger Buchmesse zeigen ihre breite Akzeptanz und Relevanz in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten.
Ihre Kolumnen in der taz und ihre Beiträge in anderen Publikationen wie den „Blättern für deutsche und internationale Politik“ bieten eine kontinuierliche Plattform für ihre Analysen zu aktuellen wirtschaftlichen und politischen Themen, von der Inflation bis zu globalen Rohstoffpreise.
Ulrike Herrmanns Einfluss auf die deutsche Wirtschaftsdebatte
Ulrike Herrmann hat mit ihren Arbeiten einen signifikanten Einfluss auf die deutsche Wirtschaftsdebatte. Sie fordert dazu auf, die Mechanismen des Kapitalismus kritisch zu hinterfragen und sich den Realitäten des Klimawandels und begrenzter Ressourcen zu stellen. Ihr Ansatz, ökonomische Fragen nicht isoliert, sondern stets im Kontext sozialer und gesellschaftlicher Aspekte zu betrachten, findet bei vielen Beachtung.
Insbesondere ihre detaillierten Analysen zur britischen Kriegswirtschaft als mögliches Modell für ein „grünes Schrumpfen“ haben eine neue Perspektive in die Diskussion um Postwachstumsökonomie eingebracht. Sie zeigt auf, dass ein geordnetes Schrumpfen der Wirtschaft, weit entfernt von einem chaotischen Kollaps, möglich ist und sogar zu einem zufriedeneren Leben führen könnte.
Durch ihre unermüdliche Aufklärungsarbeit und ihre Fähigkeit, auch unbequeme Wahrheiten klar zu formulieren, trägt Ulrike Herrmann maßgeblich dazu bei, dass Themen wie Klimaneutralität, Ressourcenschonung und die Zukunft des Wirtschaftssystems breit diskutiert werden. Ihre Einblicke in die ökonomischen Abhängigkeiten in internationalen Konflikten, wie sie in „Geld als Waffe“ dargelegt werden, sind entscheidend für das Verständnis der aktuellen globalen Herausforderungen.
Tabelle: Ausgewählte Publikationen von Ulrike Herrmann
| Titel | Erscheinungsjahr | Themenschwerpunkt | Verlag |
|---|---|---|---|
| Geld als Waffe. Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet | 2026 | Internationale Konflikte, Wirtschaft und Geopolitik | Kiepenheuer & Witsch |
| Das Ende des Kapitalismus. Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden | 2022 | Klimawandel, Degrowth, Postwachstumsökonomie | Kiepenheuer & Witsch |
| Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Die Krise der heutigen Ökonomie – oder was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können | 2016 | Wirtschaftskritik, ökonomische Theorien | Westend Verlag |
| Der Sieg des Kapitals. Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen | 2013 | Wirtschaftsgeschichte, Entstehung des Kapitalismus | Piper Verlag |
| Hurra, wir dürfen zahlen. Der Selbstbetrug der Mittelschicht | 2010 | Sozialpolitik, Mittelschicht | Piper Verlag |
(Quelle: Kiepenheuer & Witsch, Perlentaucher, Munzinger Archiv)
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Fazit: Ulrike Herrmann
Ulrike Herrmann bleibt auch im März 2026 eine der prominentesten und einflussreichsten Stimmen in der deutschen Wirtschafts- und Gesellschaftsdebatte. Mit der Veröffentlichung ihres Buches „Geld als Waffe“ festigt sie ihre Position als kritische Analystin globaler Zusammenhänge. Ihre Arbeiten fordern die Leserschaft auf, über die Zukunft unserer Wirtschaftsweise und die notwendigen Schritte zur Bewältigung von Klimakrise und internationalen Konflikten nachzudenken. Ulrike Herrmann steht für einen Journalismus, der nicht nur informiert, sondern auch provoziert und zum Umdenken anregt.


