Der schwedische Modekonzern H&M, offiziell H & M Hennes & Mauritz AB, steht im April 2026 weiterhin im Zentrum der globalen Modebranche. Das Unternehmen, bekannt für seine schnelle Anpassung an aktuelle Modetrends und sein breites Angebot, navigiert durch ein dynamisches Marktumfeld, das von sich wandelnden Konsumentenpräferenzen und einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit geprägt ist. Die jüngsten Entwicklungen bei H&M zeigen sowohl Herausforderungen als auch signifikante Fortschritte, insbesondere in den Bereichen Profitabilität und Umweltengagement.
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H&M ist ein global agierendes Modeunternehmen, das sich durch erschwingliche und trendorientierte Kleidung auszeichnet. Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete die H&M Group einen Anstieg der Nettoumsätze in Lokalwährungen um 2 Prozent und konnte die Profitabilität steigern, während sie gleichzeitig ihre Nachhaltigkeitsziele weiter vorantrieb, darunter eine Reduktion der Treibhausgasemissionen und einen hohen Anteil an recycelten oder nachhaltig bezogenen Materialien.
Das Wichtigste in Kürze
- **CEO-Wechsel:** Daniel Ervér leitet die H&M Group seit dem 31. Januar 2024 als President und CEO.
- **Finanzielle Leistung 2025:** H&M erzielte im Geschäftsjahr 2025 (Dez. 2024 – Nov. 2025) einen Nettoumsatz von 228.285 Mio. SEK und eine operative Marge von 8,1 %.
- **Q1 2026 Ergebnisse:** Im ersten Quartal 2026 (Dez. 2025 – Feb. 2026) sank der Umsatz in Lokalwährungen um 1 %, der operative Gewinn stieg jedoch um 26 % auf 1.512 Mio. SEK.
- **Nachhaltigkeitsfortschritte:** 2025 bestanden 91 % der Materialien aus recycelten oder nachhaltig gewonnenen Quellen, und die Scope 1 & 2 Treibhausgasemissionen wurden um 41 % reduziert (Basis 2019).
- **Investitionen in Nachhaltigkeit:** H&M investierte 2025 rund 2,8 Mrd. SEK in Dekarbonisierung und Materialinnovation.
- **Modetrends 2026:** Aktuelle Kollektionen für das Frühjahr 2026 setzen auf Poloshirts, Kleider im Layering-Look und Spitzenakzente, sowie eine Kombination aus architektonischen Strukturen und weichen Materialien.
- **Filialnetzoptimierung:** Die Anzahl der Filialen wurde im Q1 2026 um 163 reduziert, um die langfristige Position und Profitabilität zu stärken.
Geschäftsentwicklung und Finanzen von H&M 2025/2026
Die H&M Group hat im Geschäftsjahr 2025, das vom 1. Dezember 2024 bis zum 30. November 2025 lief, eine solide Performance gezeigt. Die Nettoumsätze in Lokalwährungen stiegen um 2 Prozent, was auf eine verbesserte Kundenansprache und eine stärkere Angebotsgestaltung zurückzuführen ist. Umgerechnet in Schwedische Kronen (SEK) belief sich der Nettoumsatz auf 228.285 Millionen SEK. Die Bruttomarge lag bei 53,4 Prozent, und der operative Gewinn erhöhte sich auf 18.395 Millionen SEK, was einer operativen Marge von 8,1 Prozent entspricht. Diese Zahlen unterstreichen die Bemühungen von H&M, die Profitabilität zu steigern und gleichzeitig die Kostenkontrolle zu verbessern.
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (1. Dezember 2025 bis 28. Februar 2026) verzeichnete H&M jedoch einen leichten Rückgang der Umsätze in Lokalwährungen um 1 Prozent. In SEK-Begriffen war der Umsatzrückgang mit 10 Prozent deutlicher, maßgeblich beeinflusst durch negative Währungsumrechnungseffekte aufgrund der gestärkten Schwedischen Krone. Trotz des Umsatzrückgangs konnte der operative Gewinn im ersten Quartal 2026 um 26 Prozent auf 1.512 Millionen SEK gesteigert werden, wodurch die operative Marge auf 3,0 Prozent verbessert wurde. Dieser Anstieg ist laut CEO Daniel Ervér auf gute Kostenkontrolle und eine verbesserte Bruttomarge zurückzuführen, die in einem von vorsichtigem Konsum geprägten Quartal zur Profitabilitätssteigerung beitrugen.
H&M setzt weiterhin auf eine Optimierung seines Filialportfolios. Im ersten Quartal 2026 wurden 163 Filialen weniger betrieben als im Vorjahr, was zu einer Gesamtzahl von 4.050 Geschäften führte. Ziel dieser Strategie ist es, die langfristige Position und Profitabilität des Unternehmens zu stärken, indem in leistungsstarke Märkte und Premium-Standorte investiert wird, während gleichzeitig unrentable Geschäfte in reiferen Märkten geschlossen werden. Der Online-Handel bleibt dabei ein wichtiger Wachstumstreiber und macht über 30 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Die H&M Group plant für das Gesamtjahr 2026, dass sich die Verkaufsentwicklung leicht positiv auswirken wird, mit einer erwarteten Umsatzsteigerung von 1 Prozent in Lokalwährungen für März 2026.
Daniel Ervér an der Spitze von H&M
Seit dem 31. Januar 2024 steht Daniel Ervér als President und CEO an der Spitze der H&M Group. Ervér, der seit 2005 im Unternehmen tätig ist und zuvor vier Jahre lang die H&M-Marke leitete, bringt umfassende Erfahrung in seine neue Rolle ein. Seine Karriere bei H&M umfasst Positionen wie Country Manager für Schweden, Head of Merchandising in den USA und Sales Controller in Deutschland. Er ist maßgeblich dafür verantwortlich, die Unternehmensstrategie voranzutreiben, die auf eine Stärkung des Kundenangebots, effiziente Abläufe und nachhaltiges Wachstum abzielt. Daniel Ervér betont, dass H&M weiterhin daran arbeiten wird, unschlagbaren Wert für die Kunden zu schaffen und profitables Wachstum zu erzielen, mit einem Fokus auf die beste Kombination aus Mode, Qualität, Preis und Nachhaltigkeit in einem inspirierenden Einkaufsumfeld.
Nachhaltigkeitsstrategie und Umweltziele von H&M
H&M hat seine Nachhaltigkeitsagenda in den letzten Jahren erheblich vorangetrieben und im Jahr 2025 beachtliche Fortschritte erzielt. Der Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, Wachstum und Profitabilität von der Ressourcennutzung und Emissionen zu entkoppeln. Ein zentraler Aspekt ist der Einsatz von recycelten oder nachhaltig gewonnenen Materialien. Im Jahr 2025 bestanden 91 Prozent der Materialien, die in den kommerziellen Produkten von H&M verwendet wurden, aus solchen Quellen, wobei der Anteil an recycelten Materialien allein 32 Prozent erreichte und damit das selbst gesteckte Ziel von 30 Prozent für 2025 übertraf. Bis 2030 strebt H&M an, diesen Anteil auf 50 Prozent zu erhöhen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Reduzierung von Treibhausgasemissionen. H&M hat seine Scope 1 und 2 Treibhausgasemissionen im Jahr 2025 um 41 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2019 gesenkt. Die Scope 3 Emissionen, die den Großteil des CO2-Fußabdrucks des Unternehmens ausmachen, wurden um 34,6 Prozent reduziert, womit H&M auf Kurs ist, sein wissenschaftlich fundiertes Ziel einer 56-prozentigen Reduzierung bis 2030 zu erreichen. Diese Fortschritte werden durch gezielte Investitionen unterstützt; im Jahr 2025 flossen 2,8 Milliarden SEK in Dekarbonisierungsmaßnahmen und Materialinnovationen. Zudem hat sich H&M zum Ziel gesetzt, bis 2026 vollständig auf den Einsatz von Kohlekesseln bei seinen Bekleidungslieferanten zu verzichten.
Auch im Bereich Wassermanagement wurden Erfolge erzielt. Der absolute Frischwasserverbrauch in der Nassverarbeitung von Bekleidungszulieferern (Tier 1 und 2) konnte gegenüber 2022 um 22,8 Prozent gesenkt werden, was das Ziel von 10 Prozent für 2025 deutlich übertrifft. H&M wurde für seine Nachhaltigkeitsbemühungen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit einem A-Rating von CDP für Klima und Wasser, was das Unternehmen als führend in der Umweltberichterstattung positioniert. Die H&M Group engagiert sich auch im Bereich der Kreislaufwirtschaft. Die Wiederverkaufsdienste, wie Sellpy, sind mittlerweile in 26 Märkten verfügbar und machten 2025 0,8 Prozent des Konzernumsatzes aus, ein Anstieg von 31 Prozent gegenüber 2024. Um die Lebensdauer von Kleidungsstücken zu verlängern und einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten, bietet H&M auch Anleitungen und Inspirationen für die Pflege und Aufbewahrung von Kleidung, beispielsweise mit einem selbstgebauten Garderobenständer.
H&M Kollektionen und Modetrends 2026
Die H&M Studio Spring 2026 Kollektion, die im März 2026 auf der London Fashion Week präsentiert wurde, vereint architektonische Strukturen mit traumhafter Weichheit und setzt auf eine vielseitige Ästhetik. Für das Frühjahr 2026 setzt H&M auf eine Reihe von Trends, die sowohl Nostalgie als auch moderne Eleganz widerspiegeln. Zu den prominentesten Trends gehören Poloshirts, die als stylische Alternative zu Pullovern mit spannenden Schnitten und auffälligen Prints zurückkehren. Auch Kleider, insbesondere zarte Slipdresses mit Spitzenbesatz, werden im Layering-Look über Hosen getragen, was ein asymmetrisches und verkürztes Styling ermöglicht.
Weitere wichtige Trends, die H&M für das Frühjahr 2026 hervorhebt, sind Bomberjacken, Spitzen-Elemente, neue flache Schuhe und frische Interpretationen des Trenchcoats. Diese Stücke sollen langlebige Ergänzungen für jede Garderobe sein und ermöglichen es den Kunden, frische Looks zu kreieren, die sowohl trendbewusst als auch tragbar sind. Die Design Directorin für Damenmode bei H&M, Eliana Masgalos, ließ sich für die Frühjahrskollektion 2026 von den 80er bis frühen 2000er Jahren inspirieren, wobei das Spiel mit Gegensätzen – voluminöse Schnitte treffen auf taillierte Linien, Fransen und Stickereien auf cleane Elemente – im Mittelpunkt steht. Dies zeigt, wie H&M aktuelle Modetrends aufgreift und für ein breites Publikum zugänglich macht.
Ein besonderes Highlight ist die erneute Zusammenarbeit von H&M mit der Luxusdesignerin Stella McCartney für eine Kollektion im Frühjahr 2026. Diese Partnerschaft, die bereits vor zwei Jahrzehnten begann, konzentriert sich diesmal vollständig auf zertifizierte und recycelte Materialien und unterstreicht das gemeinsame Engagement für Nachhaltigkeit in der Modebranche. Die Kollektion soll demonstrieren, welche Alternativen zu konventionellen Textilien im großen Maßstab möglich sind und verbindet McCartneys unverkennbare Silhouetten mit umweltfreundlichen Fasern.
Lieferkette und Transparenz bei H&M
Die Transparenz in der Lieferkette ist für H&M ein entscheidendes Element seiner Nachhaltigkeitsstrategie. Das Unternehmen arbeitet mit über 554 kommerziellen Produktlieferanten zusammen, die in mehr als 969 Tier-1-Fabriken in Europa, Asien und Nordamerika produzieren. China und Bangladesch sind dabei die größten Produktionsmärkte für Bekleidung, während die Europäische Union der größte Produktionsmarkt für das Beauty-Sortiment von H&M ist.
H&M verlangt von allen Lieferanten, die mit dem Unternehmen zusammenarbeiten, die Unterzeichnung einer Nachhaltigkeitsverpflichtung. Diese Verpflichtung enthält eine Reihe von Anforderungen in Bezug auf die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt sowie die Zusammenarbeit und Transparenz. Um die Einhaltung dieser Vereinbarungen sicherzustellen, beschäftigt die H&M Group Mitarbeiter in ihren weltweiten Produktionsbüros, die sich ausschließlich mit Nachhaltigkeit befassen und regelmäßige Besuche und Audits durchführen. Im Jahr 2024 nahmen über 450 Tier-1-Fabriken am Lohnverwaltungssystem-Programm teil, das 44 % der Tier-1-Lieferanten abdeckt und darauf abzielt, Löhne transparent und leistungsgerecht festzulegen.
Die H&M Group arbeitet zudem eng mit Gewerkschaften, NGOs und Beschäftigten zusammen, um Beschwerdemechanismen und den Zugang zu Abhilfemaßnahmen zu verbessern. Dies ermöglicht es den Beschäftigten, Bedenken zu äußern und gemeinsam mit dem Management an Problemlösungen zu arbeiten. Durch diese umfassenden Maßnahmen versucht H&M, die Arbeitsbedingungen in seiner globalen Lieferkette zu verbessern und ein hohes Maß an Transparenz zu gewährleisten. Für die Organisation zu Hause kann es hilfreich sein, sich inspirieren zu lassen, wie man zum Beispiel einen Waschmaschinenschrank selber bauen kann, um Kleidung und Wäsche effizient zu verwalten.
Karriere und Unternehmenskultur bei H&M
H&M beschäftigt weltweit rund 132.000 Mitarbeiter und ist in 81 Märkten tätig. Die Unternehmenskultur ist geprägt von den Werten, die seit der Gründung im Jahr 1947 bestehen: Mode und Qualität zum besten Preis auf nachhaltige Weise anzubieten. Das Unternehmen strebt danach, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das engagierte und qualifizierte Kollegen fördert und die Vielfalt, Kreativität und Individualität in den Kollektionen widerspiegelt.
Karrieremöglichkeiten bei H&M sind vielfältig und umfassen Positionen im Design, Einkauf, Vertrieb, Marketing, IT und in der Nachhaltigkeit. Die H&M Group legt Wert auf die Entwicklung ihrer Mitarbeiter und bietet verschiedene Schulungs- und Weiterbildungsprogramme an. Ein Beispiel hierfür sind Programme zur Verbesserung der Lohnverwaltungssysteme in den Fabriken, die dazu beitragen, dass Löhne transparent und auf der Grundlage individueller Fähigkeiten und Leistungen festgelegt werden. Für diejenigen, die sich für kreative oder organisatorische Rollen interessieren, bietet H&M ein Umfeld, in dem man sich entfalten kann. Inspiration für die Gestaltung eines persönlichen Arbeitsbereichs, etwa einer Leseecke, kann auch die Wertschätzung für Design und Funktionalität im eigenen Zuhause widerspiegeln.
Die Führungsebene von H&M, darunter CEO Daniel Ervér, ist bestrebt, die strategische Ausrichtung des Unternehmens voranzutreiben und wichtige Entscheidungen zu treffen. Das Executive Management Team arbeitet funktionsübergreifend, um Ergebnisse zu erzielen und Fortschritte im Einklang mit den langfristigen Zielen zu verfolgen. Die H&M Group fördert eine Kultur der Offenheit und des Dialogs, in der Mitarbeiter die Möglichkeit haben, ihre Meinung zu äußern und ihr Arbeitsumfeld zu verbessern.
Finanzielle und Nachhaltigkeitskennzahlen der H&M Group
Die folgende Tabelle fasst wichtige finanzielle und nachhaltigkeitsbezogene Kennzahlen der H&M Group für das Geschäftsjahr 2025 und das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 zusammen, basierend auf den veröffentlichten Berichten.
| Kennzahl | Geschäftsjahr 2025 (Dez. 2024 – Nov. 2025) | Q1 Geschäftsjahr 2026 (Dez. 2025 – Feb. 2026) | Quelle |
|---|---|---|---|
| Nettoumsatz (in Lokalwährungen) | +2 % | -1 % | |
| Nettoumsatz (in SEK) | 228.285 Mio. SEK | 49.607 Mio. SEK | |
| Bruttomarge | 53,4 % | 50,7 % | |
| Operativer Gewinn | 18.395 Mio. SEK | 1.512 Mio. SEK | |
| Operative Marge | 8,1 % | 3,0 % | |
| Anteil recycelter/nachhaltiger Materialien | 91 % | N/A (Angabe für Gesamtjahr 2025) | |
| Reduktion Scope 1 & 2 GHG-Emissionen (ggü. 2019) | 41 % | N/A (Angabe für Gesamtjahr 2025) | |
| Reduktion Scope 3 GHG-Emissionen (ggü. 2019) | 34,6 % | N/A (Angabe für Gesamtjahr 2025) | |
| Anzahl Filialen (Ende des Zeitraums) | ca. 4.050 (Ende Q1 2026) | 4.050 (Ende Q1 2026) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu H&M
- Wer ist der aktuelle CEO von H&M?
- Seit dem 31. Januar 2024 ist Daniel Ervér der President und CEO der H&M Group. Er leitet auch weiterhin die Kernmarke H&M.
- Wie schneidet H&M im Bereich Nachhaltigkeit ab?
- H&M hat im Jahr 2025 erhebliche Fortschritte gemacht: 91 % der verwendeten Materialien waren recycelt oder nachhaltig bezogen, und die Treibhausgasemissionen (Scope 1 & 2) wurden um 41 % gegenüber 2019 reduziert. Das Unternehmen erhielt dafür ein A-Rating von CDP für Klima und Wasser.
- Welche Modetrends sind 2026 bei H&M angesagt?
- Für das Frühjahr 2026 setzt H&M auf Poloshirts, Kleider im Layering-Look über Hosen, Spitzenakzente, Bomberjacken und neue Interpretationen des Trenchcoats. Die H&M Studio Kollektion kombiniert architektonische Strukturen mit weichen Materialien.
- Wie war die Geschäftsentwicklung von H&M im ersten Quartal 2026?
- Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (Dez. 2025 – Feb. 2026) sanken die Nettoumsätze in Lokalwährungen um 1 %. Der operative Gewinn stieg jedoch um 26 % auf 1.512 Millionen SEK, was einer operativen Marge von 3,0 % entspricht.
- Wie transparent ist die Lieferkette von H&M?
- H&M verpflichtet alle Lieferanten zur Einhaltung einer Nachhaltigkeitsverpflichtung und führt regelmäßige Audits durch. Das Unternehmen veröffentlicht jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht und strebt eine hohe Transparenz über seine Lieferkette an, die über 969 Tier-1-Fabriken umfasst.
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Fazit
H&M befindet sich im Jahr 2026 weiterhin in einem Transformationsprozess, der auf die Stärkung der Profitabilität und die Vertiefung des Nachhaltigkeitsengagements abzielt. Trotz eines leichten Umsatzrückgangs im ersten Quartal 2026 in Lokalwährungen konnte H&M seine operative Marge deutlich verbessern, was auf effektive Kostenkontrolle und optimierte Abläufe hindeutet. Die ambitionierten Nachhaltigkeitsziele, insbesondere im Hinblick auf den Materialeinsatz und die Reduzierung von Emissionen, zeigen den Willen des Unternehmens, seine Rolle als Fast-Fashion-Anbieter verantwortungsvoller zu gestalten. Mit neuen Kollektionen, die aktuelle Trends aufgreifen und gleichzeitig einen Fokus auf nachhaltigere Materialien legen, sowie strategischen Investitionen in die Lieferkette, positioniert sich H&M für eine zukunftsfähige Entwicklung in der globalen Modebranche. Die Führung unter Daniel Ervér wird entscheidend sein, um diese Strategie erfolgreich umzusetzen und die Marke H&M langfristig zu stärken.



