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Badewanne austauschen: Anleitung, Kosten & Ablauf (2026)

04. März 2026 · Ariane Nagel

Deine Badewanne hat ihre besten Zeiten hinter sich? Ob Risse in der Oberfläche, unschöne Verfärbungen oder einfach ein veraltetes Design – eine neue Badewanne kann dein Badezimmer komplett verwandeln. Denkst du darüber nach, deine Badewanne auszutauschen? Dann bist du hier genau richtig. Wir zeigen dir, wie du das Projekt selbst in die Hand nehmen kannst, welche Kosten auf dich zukommen und wann es besser ist, einen Profi zu rufen.

Eine Badewanne zu wechseln, mag auf den ersten Blick nach einem riesigen Projekt aussehen. Doch mit der richtigen Planung, dem passenden Werkzeug und einer klaren Anleitung ist das auch für geübte Heimwerker machbar. Wir führen dich durch jeden Schritt – vom Ausbau der alten Wanne bis zum Abdichten der neuen. So genießt du bald wieder entspannende Stunden in deinem frisch renovierten Bad.

Die Entscheidung für eine neue Wanne ist oft der erste Schritt zu einem moderneren und funktionaleren Badezimmer. Vielleicht möchtest du von einer Stahl-Emaille-Wanne auf eine leichtere Acrylwanne umsteigen oder einfach ein größeres Modell einbauen. Egal, welche Gründe dich zum Badewannen-Tausch bewegen, wir geben dir alle wichtigen Informationen an die Hand, damit dein Projekt zum Erfolg wird.

Eine Badewanne zu Hause zu tauschen ist ein Projekt, das du mit etwas handwerklichem Geschick und der richtigen Vorbereitung selbst umsetzen kannst. Rechne mit Materialkosten von 200 bis 800 Euro und einem Zeitaufwand von ein bis zwei Tagen. Wichtig ist eine sorgfältige Planung und die Beachtung der neuen Abdichtungsnorm DIN 18534.

Das Wichtigste in Kürze

  • Plane genau: Material, Größe und Art der neuen Badewanne sind entscheidend.
  • Kosten: Rechne mit 200 bis 800 Euro für Material beim Selbermachen; mit Profi 600 bis 1.400 Euro.
  • Abdichtung ist Pflicht: Silikonfugen reichen nicht aus, verwende Wannendichtbänder nach DIN 18534.
  • Werkzeug: Rohrzange, Wasserwaage, Cuttermesser, Silikonpistole und Mörtel sind essenziell.
  • Alte Wanne entsorgen: Je nach Material über Wertstoffhof, Schrott oder Containerdienst.

Viele Bäder werden im Laufe der Jahre stark beansprucht. Eine alte Badewanne kann dann schnell zum Ärgernis werden. Risse im Material, unschöne Verfärbungen oder einfach der Wunsch nach einem modernen Look sind häufige Gründe für einen Badewannen-Tausch. Mit unserer Anleitung zeigen wir dir, wie du deine Badewanne selbst austauschen kannst.

Badewanne austauschen Anleitung – Person misst alte Badewanne im Badezimmer aus
Vor dem Badewannen-Tausch: Präzises Ausmessen der alten Wanne ist entscheidend für die Planung.

Warum du deine Badewanne austauschen solltest – Gründe für den Wannen-Tausch

Es gibt viele gute Gründe, deine Badewanne auszutauschen. Manchmal sind es rein praktische Überlegungen, manchmal ästhetische Wünsche.

  • Verschleiß und Schäden: Kleine Kratzer und Abnutzungen sind normal. Doch tiefe Risse, abgeplatzte Emaille oder hartnäckige Rostflecken lassen sich oft nicht mehr reparieren und machen einen Austausch nötig.
  • Schimmel und Hygiene: Undichte Silikonfugen oder schlechte Belüftung können zu Schimmelbildung führen. Das ist nicht nur unschön, sondern auch gesundheitsschädlich. Eine neue Wanne bietet die Chance, alles von Grund auf zu sanieren und richtig abzudichten. Mehr dazu findest du in unserem Artikel zum Schimmel an der Wand entfernen.
  • Optische Gründe: Manchmal passt die alte Wanne einfach nicht mehr zum Stil deines Badezimmers. Ein moderneres Design, eine andere Farbe oder eine freistehende Wanne können das Ambiente komplett verändern.
  • Funktionale Verbesserungen: Vielleicht möchtest du eine größere Wanne, ein Modell mit integriertem Whirlpool oder sogar eine Badewanne mit flacherem Einstieg für mehr Komfort. Auch der Umstieg auf eine Duschwanne ist eine beliebte Option, um Platz zu sparen und eine zeitgemäße Duschlösung zu integrieren.
  • Wasserschäden vorbeugen: Eine alte, schlecht abgedichtete Wanne kann zu ernsthaften Wasserschäden im Mauerwerk oder bei den Nachbarn führen. Ein fachgerechter Austausch inklusive moderner Abdichtung schützt dein Zuhause langfristig.

Badewanne austauschen: Planen und Vorbereiten

Eine gute Planung ist die halbe Miete, besonders wenn du deine Badewanne austauschen möchtest. Nimm dir Zeit, um alle Details zu bedenken.

  • Maße nehmen: Miss deine alte Badewanne genau aus. Passt die neue Wanne exakt in die Nische? Oder möchtest du die Maße verändern? Dann musst du eventuell auch Fliesen anpassen oder erneuern, was zusätzliche Arbeit und Kosten bedeutet.
  • Material und Design wählen: Überlege, welches Material und welche Form am besten zu deinen Bedürfnissen und deinem Bad passen.
  • Werkzeug und Materialien besorgen: Erstelle eine Liste und kaufe alles Notwendige ein, bevor du startest.
  • Helfer organisieren: Eine Badewanne ist schwer. Für den Ausbau der alten und den Einbau der neuen Wanne brauchst du unbedingt eine zweite Person.
  • Zeitplan erstellen: Plane mindestens ein Wochenende ein. Der reine Austausch dauert oft nur einen Tag, aber Trocknungszeiten für Mörtel und Silikon musst du berücksichtigen.

Welche Badewanne passt zu dir? Acryl oder Stahl-Emaille?

Die Wahl des Materials ist entscheidend für das Gefühl und die Langlebigkeit deiner neuen Badewanne. Die gängigsten Optionen sind Acryl und Stahl-Emaille.

  • Acryl-Badewannen: Diese Wannen sind leicht, fühlen sich warm an und bieten eine große Vielfalt an Formen und Farben. Leichte Kratzer lassen sich oft auspolieren. Acryl ist jedoch anfälliger für tiefe Kratzer und kann sich bei Kontakt mit aggressiven Chemikalien verfärben. Sie sind ideal für Altbauten, da ihr geringes Gewicht die Statik weniger belastet.
  • Stahl-Emaille-Badewannen: Sie bestehen aus einem robusten Stahlkern mit einer glasartigen Emaille-Beschichtung. Das macht sie extrem widerstandsfähig gegen Kratzer, Stöße und Chemikalien. Dafür fühlen sie sich kälter an und sind schwerer als Acrylwannen. Die Auswahl an Formen ist geringer. Bei Beschädigungen kann der Stahl darunter rosten. Eine Stahlwanne muss zudem geerdet werden.

Werkzeuge und Materialien für den Badewannen-Tausch

Bevor du startest, leg dir alles bereit, was du brauchst. Eine gut sortierte Werkzeugkiste erspart dir unnötige Pausen.

  • Werkzeuge: Rohrzange, Schraubenschlüssel-Set, Cuttermesser, Wasserwaage, Zollstock, Eimer, Spachtel, Silikonpistole, Hammer, Meißel (falls Verkleidung aus Mauerwerk), eventuell Winkelschleifer (für alte Gusseisenwannen oder zum Zersägen einer großen Wanne für den Abtransport).
  • Materialien: Neue Badewanne inklusive Wannenfüßen oder Wannenträger, Ab- und Überlaufgarnitur, Silikon (Sanitärsilikon), Hinterfüllschnur, Mörtel oder Montageschaum (zum Setzen der Wanne), Wannendichtband (ganz wichtig!), Dichtungen, eventuell Fliesenkleber und Fugenmörtel, Reinigungsmittel, Lappen.
  • Schutzkleidung: Handschuhe, Schutzbrille.
Vergleich: Acryl-Badewanne vs. Stahl-Emaille-Badewanne Acryl-Badewanne Stahl-Emaille-Badewanne
Gewicht Leicht (ca. 20-40 kg) Schwer (ca. 50-100 kg)
Wärmegefühl Angenehm warm, gute Wärmespeicherung Kälter beim Einstieg, kühlt schneller ab
Kratzfestigkeit Anfälliger für Kratzer, aber oft polierbar Sehr kratz- und stoßfest
Designvielfalt Sehr hoch, viele Formen und Farben Geringer, klassische Formen
Pflege Porenfrei, leicht zu reinigen, keine aggressiven Mittel Porenfrei, sehr hygienisch, widerstandsfähig gegen Reinigungsmittel
Langlebigkeit Über 20 Jahre Bis zu 30 Jahre

Alte Badewanne ausbauen: So gehst du vor

Der Ausbau der alten Badewanne ist der erste große Schritt. Gehe hier sorgfältig vor, um Schäden zu vermeiden.

  1. Wasser abstellen: Drehe den Hauptwasserhahn für dein Bad ab. Prüfe, ob kein Wasser mehr aus den Armaturen kommt.
  2. Armaturen und Anschlüsse lösen: Wenn deine Armatur direkt an der Wanne montiert ist, demontiere sie vorsichtig. Löse dann die Verschraubungen des Ab- und Überlaufs. Halte einen Eimer bereit, um Restwasser aufzufangen.
  3. Silikonfugen entfernen: Schneide alle Silikonfugen rund um die Wanne mit einem Cuttermesser ein. Das Silikon lässt sich dann meist leichter abziehen.
  4. Wannenverkleidung entfernen: Je nach Material (Fliesen, Holz, Kunststoff) musst du die Verkleidung vorsichtig lösen oder abschlagen. Sei hier besonders achtsam, wenn du Fliesen wiederverwenden möchtest.
  5. Wanne anheben und herausheben: Löse die Badewanne von ihren Füßen oder dem Mörtelbett. Dies ist der Zeitpunkt, wo dein Helfer ins Spiel kommt. Hebt die Wanne vorsichtig aus der Nische. Bei Gusseisenwannen kann das sehr schwer sein, eventuell muss die Wanne vor Ort zersägt werden, um den Abtransport zu erleichtern.
  6. Entsorgung: Eine alte Badewanne gehört nicht in den normalen Hausmüll. Stahl-Emaille-Wannen können oft kostenlos beim Wertstoffhof oder Schrotthändler abgegeben werden. Für Acryl- oder Mineralgusswannen ist meist ein Sperrmüll- oder Bauschuttcontainer nötig, was Kosten verursachen kann. Erkundige dich bei deinem örtlichen Entsorgungsunternehmen.
Wichtig: Stelle unbedingt das Wasser ab, bevor du mit dem Lösen der Anschlüsse beginnst. Trage immer eine Schutzbrille und Handschuhe, besonders beim Entfernen der Verkleidung und beim Umgang mit alten Materialien.
badewanne austauschen – Neue Badewanne einbauen – Zwei Personen richten neue Badewanne mit Wasserwaage aus
Zwei Personen positionieren eine neue Badewanne und prüfen mit der Wasserwaage die korrekte Ausrichtung.

Neue Badewanne einbauen: Schritt für Schritt für Anfänger

Nachdem die alte Wanne raus ist, folgt der spannende Teil: der Einbau der neuen Badewanne.

  1. Untergrund vorbereiten: Reinige den Bereich gründlich. Eventuelle Unebenheiten im Boden musst du mit Spachtelmasse oder Mörtel ausgleichen. Überprüfe auch die Fliesen auf Risse und repariere sie bei Bedarf.
  2. Wannenfüße oder Wannenträger montieren: Befestige die Wannenfüße oder den Wannenträger gemäß Herstellerangaben an der neuen Wanne. Achte darauf, dass alles stabil sitzt. Bei Stahl-Emaille-Wannen ist ein Wannenträger oder ein Mörtelbett für Schall- und Wärmedämmung sinnvoll.
  3. Ab- und Überlauf anschließen: Montiere die Ab- und Überlaufgarnitur an der Wanne. Prüfe alle Dichtungen sorgfältig. Schließe den Abfluss provisorisch an den Wandablauf an.
  4. Wanne positionieren und ausrichten: Setze die Badewanne vorsichtig in die vorgesehene Nische. Jetzt kommt die Wasserwaage zum Einsatz: Richte die Wanne absolut waagerecht aus, sowohl längs als auch quer. Korrigiere die Höhe an den Wannenfüßen.
  5. Stabilität sichern: Wenn du keinen Wannenträger verwendest, stütze die Wanne ringsum mit Mörtel oder Montageschaum ab. Achte darauf, dass die Wanne dabei nicht verrutscht. Lass den Mörtel oder Schaum gut aushärten.
  6. Endgültiger Anschluss: Schließe Ab- und Überlauf fest an die vorhandenen Rohre an. Teste die Dichtigkeit, indem du Wasser in die Wanne laufen lässt und den Abfluss genau beobachtest.
  7. Verkleidung anbringen: Bringe die Wannenverkleidung wieder an. Wenn du neue Fliesen benötigst, ist jetzt der Zeitpunkt, diese zu verlegen. Eine Anleitung dazu findest du in unserem Artikel Fliesen verlegen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Anfänger.
Tipp: Eine Helferin oder ein Helfer macht den Einbau der schweren Wanne viel einfacher und sicherer. Sprecht euch gut ab, um die Wanne präzise zu positionieren.

Badewanne abdichten: So bleibt alles trocken

Die richtige Abdichtung ist entscheidend, damit du lange Freude an deiner neuen Badewanne hast und Wasserschäden vermeidest. Hier gibt es eine wichtige Norm, die du kennen solltest.

Die DIN 18534 regelt die Abdichtung von Innenräumen und macht klar: Reine Silikonfugen am Wannenrand reichen als Abdichtung nicht aus! Sie sind lediglich Wartungs- und Schönheitsfugen. Wasser, das hinter eine undichte Silikonfuge gelangt, kann zu gravierenden Schäden führen. Daher ist ein Wannendichtband Pflicht.

  1. Wannenrand abdichten mit Dichtband: Bringe ein spezielles Wannendichtband (z.B. nach DIN 18534) am Wannenrand an, der an die Wand grenzt. Dieses Band wird mit der Flächendichtung der Wand verbunden und sorgt für eine dauerhaft wasserdichte Verbindung zwischen Wanne und Wand.
  2. Silikonfugen ziehen: Ist das Dichtband installiert und die Wanne fest montiert, kannst du die Silikonfugen ziehen. Reinige die Fugen gründlich von Staub und Fett. Lege eine Hinterfüllschnur in die Fuge, um die sogenannte Dreiflankenhaftung zu vermeiden – das Silikon haftet dann nur an zwei Seiten, was die Lebensdauer der Fuge erhöht.
  3. Silikon auftragen: Trage das Sanitärsilikon gleichmäßig mit einer Silikonpistole auf. Glätte die Fuge sofort mit einem Fugenglätter oder einem feuchten Finger (mit Spüliwasser benetzen). Arbeite zügig, da Silikon schnell anzieht.
  4. Aushärtezeit: Lasse das Silikon mindestens 12-24 Stunden aushärten, bevor du die Wanne benutzt. Die genaue Zeit steht auf der Verpackung.

Auch nach dem Badewannen-Tausch können alte Fugen im Bad unansehnlich werden. Wie du diese richtig erneuerst, erfährst du in unserem Artikel Fugen erneuern im Bad: Schimmel entfernen & neu verfugen.

Badewanne austauschen Kosten: Was du einplanen musst

Die Kosten für das Badewanne austauschen variieren stark, je nachdem, ob du die Arbeit selbst machst oder einen Profi beauftragst und welche Materialien du wählst. Hier eine Übersicht:

  • Neue Badewanne: Eine Standard-Acrylwanne kostet zwischen 200 und 600 Euro. Hochwertige Modelle oder spezielle Formen (z.B. freistehend) können mehrere Tausend Euro kosten. Stahl-Emaille-Wannen beginnen ebenfalls bei etwa 200 Euro, können aber je nach Qualität und Design auch über 1.000 Euro liegen.
  • Zubehör: Wannenfüße oder Wannenträger (ca. 70-130 Euro), Ab- und Überlaufgarnitur (ca. 30-150 Euro), Silikon, Mörtel, Dichtband (ca. 50-100 Euro).
  • Werkzeug: Wenn du nicht alles hast, rechne mit 50-150 Euro für Anschaffung oder Miete.
  • Entsorgung der alten Wanne: Die Kosten hierfür liegen zwischen 40 und 80 Euro, können aber je nach Material und Region variieren. Gusseisen- oder Stahlemaille-Wannen können oft kostenlos beim Schrotthändler abgegeben werden.
  • Fliesenarbeiten: Wenn du Fliesen beschädigst oder die Maße der Wanne ändern, können Kosten für neue Fliesen (30-70 Euro pro Quadratmeter) und Fliesenleger (falls du es nicht selbst machst) anfallen.

Gesamtkosten beim Selbermachen: Für Material und Entsorgung kannst du mit 200 bis 800 Euro rechnen, je nach Wahl der Wanne und des Zubehörs.

Kosten mit Profi: Wenn du einen Fachmann beauftragst, liegen die Gesamtkosten für den Austausch einer Standard-Badewanne inklusive Arbeitszeit, Material und Entsorgung meist zwischen 600 und 1.400 Euro. Bei aufwendigeren Projekten oder speziellen Wannen können die Kosten auch höher ausfallen.

Wann du einen Profi beauftragen solltest

Auch wenn das Badewanne austauschen für geübte Heimwerker machbar ist, gibt es Situationen, in denen du lieber einen Fachmann hinzuziehen solltest. Das gilt besonders, wenn:

  • Du unsicher bist: Wenn du keine Erfahrung mit Sanitärinstallationen hast oder dir der Umgang mit Werkzeugen nicht liegt, ist das Risiko von Fehlern hoch. Ein Wasserschaden kann teuer werden.
  • Komplexe Installationen anstehen: Wenn Rohrleitungen verlegt oder verändert werden müssen, ist Fachwissen gefragt. Ein Installateur stellt sicher, dass alles normgerecht und dicht ist.
  • Zeitdruck besteht: Ein Profi erledigt den Austausch in der Regel schneller und effizienter.
  • Du Gewährleistung möchtest: Ein Fachbetrieb gibt dir Garantie auf die ausgeführten Arbeiten, was dir zusätzliche Sicherheit bietet.
  • Barrierefreiheit ein Thema ist: Wenn du eine barrierefreie Lösung wie eine bodengleiche Dusche oder eine spezielle Badewanne einbauen möchtest, ist der Rat und die Ausführung durch einen Spezialisten unerlässlich.

Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) kann dir bei der Suche nach qualifizierten Fachbetrieben in deiner Nähe helfen. Für eine umfassende Badrenovierung und die damit verbundenen Kosten schau dir unseren Artikel Bad renovieren Kosten: Planung, Preise & Spartipps an.

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FAQ zum Badewanne austauschen

Wie lange dauert der Austausch einer Badewanne?

Der reine Aus- und Einbau einer Badewanne dauert für geübte Heimwerker etwa einen Tag (6-8 Stunden reine Arbeitszeit). Hinzu kommen jedoch Trocknungszeiten für Mörtel und Silikon, die mindestens 12 bis 24 Stunden betragen. Plane daher insgesamt 1-2 Tage für das Projekt ein.

Kann man eine Badewanne selber austauschen?

Ja, mit der richtigen Vorbereitung, dem passenden Werkzeug und einer genauen Anleitung kannst du eine Badewanne selbst austauschen. Es ist ein anspruchsvolles Heimwerkerprojekt, das sorgfältiges Arbeiten und idealerweise einen Helfer erfordert. Besonders wichtig ist die korrekte Abdichtung nach DIN 18534.

Was kostet es, eine Badewanne austauschen zu lassen?

Wenn du einen Profi beauftragst, liegen die Gesamtkosten für das Badewanne austauschen inklusive Material, Arbeitszeit und Entsorgung in der Regel zwischen 600 und 1.400 Euro für eine Standardwanne. Die genauen Kosten hängen vom Material der Wanne, dem Umfang der Arbeiten und den regionalen Preisen ab.

Welches Material ist besser für eine Badewanne – Acryl oder Stahl-Emaille?

Beide Materialien haben Vor- und Nachteile. Acryl ist leichter, wärmer und bietet mehr Designfreiheit. Stahl-Emaille ist extrem robust, kratzfest und hygienisch. Die Wahl hängt von deinen persönlichen Vorlieben, dem Budget und den baulichen Gegebenheiten ab.

Muss ich die alten Fliesen entfernen, wenn ich die Badewanne austausche?

Nicht unbedingt. Wenn die neue Badewanne die gleichen Maße wie die alte hat und die Fliesen intakt sind, musst du sie nicht zwingend entfernen. Sind Fliesen beschädigt oder ändern sich die Maße, sind Anpassungen oder ein teilweises Erneuern der Fliesen nötig.

Fazit

Eine Badewanne auszutauschen ist ein Projekt, das du mit guter Vorbereitung und etwas handwerklichem Geschick selbst bewältigen kannst. Du sparst dabei nicht nur Kosten für den Handwerker, sondern schaffst auch ein Badezimmer, das genau deinen Vorstellungen entspricht. Achte besonders auf die sorgfältige Abdichtung nach der DIN 18534, um spätere Wasserschäden zu vermeiden. Mit einer neuen Wanne gewinnt dein Bad wieder an Frische und Funktionalität. Trau dich – es lohnt sich!

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