Die Polizei Nordrhein-Westfalen (NRW) ist am 19. Mai 2026 eine der größten Landespolizeien Deutschlands und spielt eine zentrale Rolle für die Sicherheit von über 18 Millionen Menschen. Sie ist täglich im Einsatz, um Gefahren abzuwehren, Straftaten zu bekämpfen und für die öffentliche Ordnung zu sorgen. Ihre Arbeit reicht von der Prävention über die Ermittlung bis hin zur Bewältigung komplexer Einsatzlagen.
Die Polizei Nordrhein-Westfalen ist die Landespolizei des deutschen Landes Nordrhein-Westfalen und wurde zum 1. Oktober 1953 aus den bisherigen Kommunalpolizeien des Landes gegründet. Sie ist dem Ministerium des Innern unterstellt und politisch durch den Innenminister verantwortet. Die Organisation der Polizei NRW ist seit dem 1. Oktober 2020 dreistufig aufgebaut und umfasst 47 Kreispolizeibehörden sowie drei Landesoberbehörden.
Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste in Kürze
- Struktur und Organisation der Polizei Nordrhein-Westfalen
- Vielfältige Aufgaben der Polizei NRW
- Kriminalitätsentwicklung 2025: Zahlen und Fakten der Polizei NRW
- Der Kampf der Polizei Nordrhein-Westfalen gegen Cyberkriminalität
- Prävention und Bürgernähe: Ein Schwerpunkt der Polizei NRW
- Karriere bei der Polizei Nordrhein-Westfalen: Werden Sie Teil des Teams 110
- Aktuelle Themen und Initiativen der Polizei NRW im Mai 2026
- FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Polizei Nordrhein-Westfalen
- Fazit: Die Polizei Nordrhein-Westfalen im Wandel
Das Wichtigste in Kürze
- Die Polizei Nordrhein-Westfalen ist mit rund 57.800 Beschäftigten, davon über 40.500 Polizeibeamtinnen und -beamten, die größte Landespolizei Deutschlands.
- Sie ist seit dem 1. Oktober 2020 dreistufig organisiert, bestehend aus 47 Kreispolizeibehörden und drei Landesoberbehörden (LKA, LAFP, LZPD).
- Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025, vorgestellt am 2. März 2026, zeigt einen Rückgang der Gesamtzahl der Straftaten um 3% im Vergleich zu 2024, insbesondere bei Gewaltdelikten, Diebstahl und Einbruch.
- Gleichzeitig wurden im Jahr 2025 mehr Sexualstraftaten und Tötungsdelikte registriert, während die Aufklärungsquote bei 53,7% lag.
- Die Polizei NRW verstärkt ihren Kampf gegen Cyberkriminalität durch spezielle Kriminalinspektionen und das Cybercrime-Kompetenzzentrum des LKA NRW.
- Ein neues Präventionsportal wurde am 13. April 2026 gestartet, um Bürgerinnen und Bürger umfassend über Kriminalitätsphänomene und Schutzmaßnahmen zu informieren.
- Für Nachwuchskräfte bietet die Polizei NRW ein duales Studium zum Polizeikommissar/zur Polizeikommissarin sowie verschiedene zivile Berufsmöglichkeiten an.
Struktur und Organisation der Polizei Nordrhein-Westfalen
Die Organisation der Polizei Nordrhein-Westfalen ist darauf ausgelegt, eine flächendeckende Präsenz und spezialisierte Expertise zu gewährleisten. An der Spitze steht das Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, welches die oberste Aufsichtsbehörde bildet und die unmittelbare Dienstaufsicht über alle Polizeibehörden sowie die Fachaufsicht über die Landesoberbehörden führt.
Die nordrhein-westfälische Polizei ist seit dem 1. Oktober 2020 dreistufig organisiert.
- Kreispolizeibehörden (KPB): Die Basis bilden 47 Kreispolizeibehörden, die für die lokale Sicherheit zuständig sind. Dazu gehören 29 Landratsbehörden in den Kreisen und 18 Polizeipräsidien in den kreisfreien Städten. Diese gewährleisten Bürgernähe, Präsenz und Sichtbarkeit der Polizei vor Ort.
- Landesoberbehörden (LOB): Es gibt drei zentrale Landesoberbehörden, die landesweite Aufgaben wahrnehmen und die Fachaufsicht über die KPB führen:
- Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW): Es ist die Zentralstelle für kriminalpolizeiliche Aufgaben, zuständig für die Kriminalitätsbekämpfung, die vorbeugende Bekämpfung sowie die Verfolgung und Aufklärung von Straftaten. Das LKA NRW ist auch die zentrale Stelle für die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS).
- Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP NRW): Mit Sitz in Selm-Bork ist es für die Aus- und Fortbildung der Polizei zuständig, soweit diese nicht durch die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung oder die KPB wahrgenommen wird.
- Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW (LZPD NRW): Der zentrale Standort befindet sich in Duisburg. Das LZPD bündelt eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben, darunter technische Unterstützung, Logistik und IT-Dienste für die gesamte Polizei NRW.
Insgesamt zählt die Polizei Nordrhein-Westfalen circa 57.800 Beschäftigte, wovon mehr als 40.500 Polizeibeamtinnen und -beamte sind. Diese Struktur ermöglicht eine effiziente Aufgabenwahrnehmung und eine schnelle Reaktion auf die Sicherheitsbedürfnisse der Bevölkerung.
Vielfältige Aufgaben der Polizei NRW
Die Polizei Nordrhein-Westfalen erfüllt ein breites Spektrum an Aufgaben, die alle der Wahrung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen. Hierzu gehören primär die Gefahrenabwehr und der Einsatz, die Kriminalitäts- und Verkehrsunfallbekämpfung. Zu den typischen Aufgaben der Polizei NRW zählen unter anderem:
- Gefahrenabwehr: Schutz der Menschen in NRW vor Gefahren, wie beispielsweise bei großen Veranstaltungen, Demonstrationen oder Unwettern. Im Falle einer schweren Gewitterwarnung ist die Polizei ein wichtiger Akteur bei der Koordination von Rettungsmaßnahmen und der Sicherstellung der öffentlichen Ordnung.
- Kriminalitätsbekämpfung: Prävention, Verfolgung und Aufklärung von Straftaten, Ermittlung und Festnahme von Tatverdächtigen. Das Aufgabenspektrum reicht von einfachen Diebstählen bis hin zu komplexen Fällen der Organisierten Kriminalität.
- Verkehrsüberwachung: Sicherstellung der Verkehrssicherheit, Aufnahme von Verkehrsunfällen, Durchführung von Verkehrskontrollen und Bekämpfung von illegalen Autorennen und Drogen am Steuer.
- Opferschutz und Prävention: Beratung von Bürgerinnen und Bürgern zu Schutzmaßnahmen vor Kriminalität und Unterstützung von Opfern von Straftaten.
- Spezialeinheiten: Für besondere Lagen verfügt die Polizei NRW über Spezialeinheiten wie die Bereitschaftspolizei, die Wasserschutzpolizei, die Polizeifliegerstaffel und die Landesreiterstaffel.
Kriminalitätsentwicklung 2025: Zahlen und Fakten der Polizei NRW
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 für Nordrhein-Westfalen wurde am 2. März 2026 von Innenminister Herbert Reul vorgestellt und gibt einen detaillierten Einblick in die Sicherheitslage des Landes. Insgesamt ist Nordrhein-Westfalen wieder etwas sicherer geworden.
| Statistikbereich | 2025 (Fälle) | Veränderung zu 2024 | Aufklärungsquote |
|---|---|---|---|
| Gesamtzahl Straftaten | ca. 1,36 Millionen | -3% (-41.680 Fälle) | 53,7% |
| Gewaltdelikte | ca. 159.000 | -1,8% | 84% |
| Straßenkriminalität | ca. 308.000 | -4% | Nicht explizit genannt |
| Diebstähle (gesamt) | ca. 500.000 | Nicht explizit genannt, aber rückläufig | Nicht explizit genannt |
| Ladendiebstahl | ca. 92.000 | -8% | Nicht explizit genannt |
| Wohnungseinbruchdiebstahl | Rückläufig | -3% | Nicht explizit genannt |
| Tötungsdelikte | Anstieg (insbesondere Totschlag) | +12% bei Totschlag, -4% bei Mord | 93% (Mord und Totschlag) |
| Sexualstraftaten | Anstieg | +5,2% auf über 32.000 Fälle | Nicht explizit genannt |
| Cybercrime | Rückläufig | -6% | Nicht explizit genannt |
| Rauschgiftkriminalität | Rückläufig | -28% (insbesondere Cannabis) | Nicht explizit genannt |
Die Polizei Nordrhein-Westfalen konnte insgesamt rund 479.000 Tatverdächtige ermitteln, was einem Rückgang von drei Prozent entspricht. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen liegt bei etwa 35%, was weiterhin deutlich über deren Bevölkerungsanteil von ca. 16% in Nordrhein-Westfalen liegt. Diese Zahlen unterstreichen die fortlaufende Herausforderung und die Notwendigkeit einer konsequenten Polizeiarbeit in einem bevölkerungsreichen Bundesland.
Der Kampf der Polizei Nordrhein-Westfalen gegen Cyberkriminalität
Die Digitalisierung bringt neue Herausforderungen für die innere Sicherheit mit sich. Die Polizei Nordrhein-Westfalen hat den Kampf gegen Cyberkriminalität intensiviert, da die Straftaten im digitalen Raum weiterhin auf hohem Niveau liegen. Bereits im März 2024 wurden in den Polizeipräsidien Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster spezielle Kriminalinspektionen (KI) zur Bekämpfung von Cybercrime eingerichtet. Ergänzend dazu gibt es Interventionsteams, die sich auf die Beweisaufnahme und Spurensicherung an „digitalen Tatorten“ konzentrieren.
Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) betreibt seit 2011 das Cybercrime-Kompetenzzentrum (CCCC), welches maßgebliche Impulse für die strategische Ausrichtung bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität setzt. Hier werden auch Forschungen zu Künstlicher Intelligenz zur Unterstützung der Ermittlungsarbeit vorangetrieben. Das Ministerium des Innern hat zudem eine Koordinierungsstelle Cybersicherheit eingerichtet, um das individuelle Sicherheitsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.
Trotz eines leichten Rückgangs der Cybercrime-Fälle um 6% im Jahr 2025 bleiben Bedrohungen wie Ransomware-Angriffe, Spionage und die unbefugte Übernahme von Accounts, oft durch Phishing oder Malware, eine große Herausforderung für Unternehmen und Behörden, insbesondere für kritische Infrastrukturen (KRITIS). Die Polizei Nordrhein-Westfalen setzt auf gut ausgebildetes Personal und moderne technische Ausstattung, um diesen Entwicklungen zu begegnen.
Prävention und Bürgernähe: Ein Schwerpunkt der Polizei NRW
Die Polizei Nordrhein-Westfalen legt großen Wert auf Kriminalprävention und Bürgernähe. Polizeiliche Kriminalprävention ist ein integraler Bestandteil des polizeilichen Gesamtauftrags, mit dem Ziel, Tatgelegenheiten zu reduzieren und sozialschädliches Verhalten frühzeitig abzuwehren. Dies geschieht durch sichtbare Präsenz an Kriminalitätsbrennpunkten, konsequentes Einschreiten und schnelle Aufklärung von Straftaten.
Ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Präventionsarbeit ist das am 13. April 2026 gestartete neue Präventionsportal der Polizei NRW (praevention.polizei.nrw). Unter dem Motto „Mitdenken. Mitmachen. Mit Sicherheit.“ bietet es umfassende und leicht verständliche Informationen zu verschiedenen Kriminalitätsphänomenen, Tipps zum Selbstschutz und Anlaufstellen für Opfer von Straftaten. Das Portal bündelt wichtige Informationen und ermöglicht einen schnellen, direkten und alltagsnahen Zugang zu Präventionsangeboten.
Zudem arbeitet die Polizei Nordrhein-Westfalen eng mit anderen Akteuren des Kinder- und Jugendschutzes zusammen, beispielsweise im Landesarbeitskreis Jugendhilfe, Polizei und Schule (LAK) NRW. Auf lokaler Ebene unterhalten die Kreispolizeibehörden Kooperationen und Netzwerke mit Schulen, Vereinen und der Kinder- und Jugendhilfe, um Präventionsprogramme wie „Mein Körper gehört mir“ zu fördern. Die Präventionsarbeit ist auch in der regionalen Sicherheit in Städten wie Gronau von großer Bedeutung, wo die Polizei eng mit der Kommune zusammenarbeitet, um die Sicherheitsbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu ermitteln und in die polizeiliche Arbeit einzubeziehen.
(Beispielvideo: Imagefilm der Polizei NRW – bitte URL bei Bedarf anpassen)
Karriere bei der Polizei Nordrhein-Westfalen: Werden Sie Teil des Teams 110
Eine Karriere bei der Polizei Nordrhein-Westfalen bietet einen attraktiven, abwechslungsreichen und krisenfesten Beruf mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten. Das Team der Polizei NRW besteht aus über 56.000 Kolleginnen und Kollegen, die sich täglich für die Sicherheit von rund 18 Millionen Menschen einsetzen.
Der klassische Einstieg erfolgt über das duale Studium zum Bachelor of Laws als Polizeikommissar/in. Dieses Studium dauert drei Jahre und findet an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW statt. Voraussetzungen sind unter anderem die Hochschulzugangsberechtigung, gute sportliche Fähigkeiten, Belastbarkeit, Stressresistenz, Konfliktfähigkeit und uneingeschränkte Neutralität. Die Bewerbungsfrist für das duale Studium im Jahr 2026 ist der 8. Oktober 2026.
Neben dem Polizeivollzugsdienst bietet die Polizei Nordrhein-Westfalen auch zahlreiche Zivilberufe an. Im Team der Polizei NRW haben viele Berufsgruppen ihren festen Platz, darunter Biologen, Chemiker, Informatiker, Techniker, Sozialarbeiter und Verwaltungsfachkräfte. Das Karriereportal der Polizei NRW (karriere.polizei.nrw) bietet umfassende Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten, Bewerbungsverfahren und aktuellen Stellenangeboten.
Die Polizei NRW legt Wert auf eine moderne Ausstattung und eine gute Ausbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um den sich ständig wandelnden Anforderungen gerecht zu werden. Die Arbeit bei der Polizei ist mehr als nur ein Beruf; es ist eine Berufung, die einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft leistet.
Aktuelle Themen und Initiativen der Polizei NRW im Mai 2026
Im Mai 2026 ist die Polizei Nordrhein-Westfalen mit einer Reihe aktueller Themen und Initiativen befasst, die ihre Rolle als moderner Sicherheitsdienstleister unterstreichen:
- #BereitWieNie Kampagne: Unter dem Motto #BereitWieNie läuft eine landesweite Kampagne, die Bürgerinnen und Bürger für den Selbstschutz bei Extremwetterereignissen sensibilisieren soll. Plakate und Social-Media-Postings weisen auf die Wichtigkeit der Eigenvorsorge hin, da solche Ereignisse in Zukunft häufiger erwartet werden.
- Vereidigung neuer Nachwuchskräfte: Am 15. April 2026 legten rund 3.000 Kommissaranwärterinnen und -anwärter sowie Regierungsinspektoranwärterinnen und -anwärter in der Kölner LANXESS-Arena ihren Diensteid ab. Dies zeigt den kontinuierlichen Zustrom an qualifiziertem Personal zur Polizei Nordrhein-Westfalen.
- Bekämpfung der Organisierten Kriminalität: Am 28. April 2026 wurde das „Hells Angels Motorcycle Club Leverkusen“ durch das Innenministerium verboten und aufgelöst, ein deutliches Zeichen im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität.
- Verkehrssicherheitsarbeit: Die Verkehrsunfallbilanz 2025, vorgestellt am 11. März 2026, zeigte einen Rückgang der Verkehrstoten, aber auch eine Zunahme von Drogen am Steuer und illegalen Autorennen. Die Polizei intensiviert ihre Kontrollen, wie beispielsweise am Karfreitag 2026, wo die Tuner- und Raserszene im Fokus stand.
- Gedenktag für im Dienst verstorbene Polizisten: Am 7. März erinnert die Polizei Nordrhein-Westfalen jährlich an die Polizistinnen und Polizisten, die im Dienst ihr Leben verloren haben.
Diese Initiativen und Entwicklungen spiegeln die dynamische Arbeit der Polizei Nordrhein-Westfalen wider und zeigen, wie sie auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reagiert. Die mediale Berichterstattung über sicherheitspolitische Debatten, wie sie beispielsweise von Politico aufgegriffen wird, begleitet dabei stets die öffentliche Wahrnehmung und Diskussion über die Arbeit der Polizei.
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FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Polizei Nordrhein-Westfalen
- Was sind die Hauptaufgaben der Polizei Nordrhein-Westfalen?
- Die Hauptaufgaben der Polizei Nordrhein-Westfalen umfassen die Gefahrenabwehr, die Bekämpfung von Kriminalität und Verkehrsunfällen, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung sowie Präventions- und Opferschutzarbeit.
- Wie ist die Polizei NRW organisiert?
- Die Polizei NRW ist dreistufig organisiert: Sie besteht aus 47 Kreispolizeibehörden (KPB) für die lokale Ebene und drei Landesoberbehörden (Landeskriminalamt, Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten, Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste) für landesweite Aufgaben.
- Wie viele Mitarbeiter hat die Polizei Nordrhein-Westfalen?
- Die Polizei Nordrhein-Westfalen beschäftigt insgesamt circa 57.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind über 40.500 Polizeibeamtinnen und -beamte.
- Wie kann ich mich bei der Polizei NRW bewerben?
- Interessierte können sich über das Karriereportal der Polizei NRW für ein duales Studium zum Polizeikommissar/zur Polizeikommissarin oder für zivile Berufe bewerben. Das duale Studium dauert drei Jahre.
- Gibt es eine Internetwache der Polizei NRW?
- Ja, die Polizei Nordrhein-Westfalen bietet eine Internetwache an, über die Bürgerinnen und Bürger online Kontakt aufnehmen oder Anzeigen erstatten können.
- Wie geht die Polizei NRW gegen Cyberkriminalität vor?
- Die Polizei NRW bekämpft Cyberkriminalität mit spezialisierten Kriminalinspektionen, Interventionsteams für digitale Tatorte und dem Cybercrime-Kompetenzzentrum des Landeskriminalamtes, das auch künstliche Intelligenz in die Ermittlungsarbeit einbezieht.
Fazit: Die Polizei Nordrhein-Westfalen im Wandel
Die Polizei Nordrhein-Westfalen steht im Mai 2026 vor vielfältigen und komplexen Herausforderungen. Von der traditionellen Kriminalitätsbekämpfung über die Sicherstellung der Verkehrssicherheit bis hin zum hochaktuellen Kampf gegen Cyberkriminalität – die Aufgaben sind breit gefächert und erfordern ständige Anpassung. Die aktuellen Kriminalitätsstatistiken zeigen sowohl Erfolge als auch Bereiche, in denen weiterhin Handlungsbedarf besteht, insbesondere bei Sexualstraftaten und Tötungsdelikten. Durch eine moderne Organisationsstruktur, gezielte Präventionsarbeit, den Einsatz digitaler Technologien und die kontinuierliche Ausbildung ihrer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellt sich die Polizei Nordrhein-Westfalen diesen Herausforderungen. Sie bleibt ein unverzichtbarer Pfeiler für die Sicherheit und das friedliche Zusammenleben in einem der größten Bundesländer Deutschlands.



