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Wanddurchbruch selber machen: Genehmigung & Anleitung (2026)

02. März 2026 · Ariane Nagel

Träumst du von offeneren Räumen oder einer neuen Raumaufteilung? Ein Wanddurchbruch kann dein Zuhause komplett verändern. Doch Vorsicht: Hier geht es nicht nur ums Drauflosschlagen, sondern um Sicherheit, Statik und oft auch um Genehmigungen. Mit der richtigen Planung und Vorbereitung kannst du einen Wanddurchbruch selber machen. Dieser Ratgeber zeigt dir Schritt für Schritt, wie du vorgehst und welche Fallstricke du unbedingt vermeiden solltest.

Wir erklären dir, wie du eine tragende Wand erkennst, wann ein Statiker nötig ist und welche Werkzeuge du brauchst. So wird dein Projekt zum Erfolg, egal ob du nur eine kleine Öffnung oder einen breiten Durchgang schaffen willst.

Lesezeit: ca. 12 Minuten

Einen Wanddurchbruch selber zu machen ist bei nicht tragenden Wänden mit handwerklichem Geschick möglich, erfordert aber stets eine sorgfältige Planung und die Klärung der Statik. Bei tragenden Wänden ist ein Statiker zwingend notwendig, und du brauchst eine Baugenehmigung. Sicherheit und die Wahl des richtigen Werkzeugs sind entscheidend, um Schäden und Unfälle zu vermeiden.

Das Wichtigste in Kuerze

  • Tragende Wand? Immer vom Statiker prüfen lassen. Bei tragenden Wänden ist ein Durchbruch ein Fall für den Profi und genehmigungspflichtig.
  • Genehmigung: Bei tragenden Wänden Pflicht, bei nicht tragenden Wänden oft nicht nötig, aber immer bei der Baubehörde nachfragen.
  • Vorbereitung: Leitungen prüfen (Strom, Wasser), Staubschutz einrichten, den Bereich komplett räumen.
  • Werkzeug: Je nach Wandart Stichsäge (Trockenbau), Fäustel/Meißel (Mauerwerk) oder Bohrhammer (Beton).
  • Sicherheit: Schutzbrille, Handschuhe, Atemschutzmaske und festes Schuhwerk sind Pflicht.

Du willst dein Zuhause umgestalten und überlegst, eine Wand zu entfernen? Das kann Räume offener und heller machen. Doch bevor du zum Vorschlaghammer greifst, musst du einiges beachten. Ein Wanddurchbruch ist kein kleines Projekt. Es geht um die Bausubstanz deines Hauses und deine Sicherheit. Mit diesem Guide bist du gut vorbereitet, um deinen Wanddurchbruch selber zu machen – oder zu entscheiden, wann du besser einen Profi beauftragst.

Wanddurchbruch selber machen – Person markiert Wand für Durchbruch
Präzises Markieren der geplanten Öffnung ist der erste wichtige Schritt für einen sauberen Wanddurchbruch.

Tragende Wand erkennen: Das ist entscheidend

Der wichtigste Schritt vor jedem Wanddurchbruch ist die Unterscheidung zwischen einer tragenden und einer nicht tragenden Wand. Ein Fehler hier kann fatale Folgen haben: Das Gebäude könnte einstürzen.

Merkmale einer tragenden Wand

  • Dicke: Tragende Wände sind meist dicker als nicht tragende Wände. Bei Massivbauten sind tragende Wände in der Regel 17,5 cm oder mehr dick, während nicht tragende Wände oft nur 10-12 cm messen.
  • Position: Wände, die parallel zum Dachfirst verlaufen, sind oft tragend. Außenwände sind fast immer tragend. Wände im Keller, die direkt unter anderen Wänden liegen, sind ebenfalls meist tragkonstruktiv.
  • Material: Tragende Wände bestehen oft aus Beton, Mauerwerk oder Stahlbeton. Leichte Materialien wie Gipskarton deuten auf eine nicht tragende Wand hin.
  • Geräuschprobe: Klopfst du gegen eine tragende Wand, klingt sie meist dumpf und massiv. Eine nicht tragende Wand klingt hohler.
  • Blick in den Bauplan: Am sichersten erkennst du eine tragende Wand im Bauplan deines Hauses. Tragende Wände sind dort oft dicker oder speziell gekennzeichnet. Fehlt dir der Plan, frage bei deinem Vermieter oder der Hausverwaltung nach.
Wichtig: Bist du dir unsicher, ob eine Wand tragend ist, ziehe unbedingt einen Statiker hinzu! Vertraue nicht nur auf die Geräuschprobe oder die Dicke der Wand.

Wanddurchbruch Genehmigung: Wann du sie brauchst

Ein Wanddurchbruch ist nicht immer genehmigungspflichtig, aber oft. Das hängt stark davon ab, ob die Wand tragend ist und wo du wohnst.

  • Tragende Wände: Ein Durchbruch in einer tragenden Wand ändert die Statik des Gebäudes. Hierfür ist immer eine Baugenehmigung erforderlich. Ohne diese Genehmigung riskierst du nicht nur hohe Strafen, sondern auch schwerwiegende statische Probleme. Den Antrag stellt meist ein Statiker oder Architekt für dich.
  • Nicht tragende Wände: Bei nicht tragenden Wänden ist die Situation entspannter. In vielen Bundesländern ist hier keine Baugenehmigung nötig. Trotzdem solltest du dich vorab bei deinem örtlichen Bauamt erkundigen. Die Vorschriften können je nach Gemeinde variieren.
  • Mietwohnung/Eigentumswohnung: Wenn du zur Miete wohnst, brauchst du immer die schriftliche Zustimmung deines Vermieters. In einer Eigentumswohnung brauchst du die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft, selbst bei nicht tragenden Wänden.
Tipp: Dokumentiere alle Genehmigungen und Zustimmungen schriftlich. Das schützt dich vor späteren Problemen.

Statiker für Wanddurchbruch: Kosten und Nutzen

Ein Statiker ist ein Bauingenieur, der die Standsicherheit von Gebäuden berechnet und beurteilt. Bei einem Wanddurchbruch, insbesondere in tragenden Wänden, ist seine Expertise unverzichtbar.

Wann ist ein Statiker notwendig?

  • Immer bei tragenden Wänden: Er berechnet, wie die Lasten umgeleitet werden müssen und welche Art von Sturz oder Unterzug erforderlich ist.
  • Bei Unsicherheit: Wenn du dir nicht sicher bist, ob eine Wand tragend ist, ist der Statiker dein erster Ansprechpartner.
  • Bei größeren Öffnungen: Auch bei nicht tragenden Wänden kann ein Statiker sinnvoll sein, wenn du eine sehr breite Öffnung planst, um sicherzustellen, dass keine unerwarteten Lasten entstehen.

Was macht der Statiker?

Der Statiker prüft die Baupläne, begutachtet die Wand vor Ort und erstellt eine statische Berechnung. Er bestimmt die Maße und das Material für den benötigten Sturz oder Unterzug, der die Lasten der entfernten Wand abfängt. Er kann auch die notwendigen Unterlagen für eine Baugenehmigung vorbereiten.

Kosten für den Statiker

Die Kosten für einen Statiker variieren stark. Für eine einfache Begutachtung und statische Berechnung eines Wanddurchbruchs kannst du mit 500 bis 1.500 Euro rechnen. Bei komplexeren Projekten oder wenn umfangreiche Baupläne erstellt werden müssen, können die Kosten auch höher liegen. Hole dir immer mehrere Angebote ein.

Was kostet ein Wanddurchbruch? Material und Profi-Preise

Die Kosten für einen Wanddurchbruch setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen. Hier ein Überblick:

Kostenfaktor Kostenbereich (geschätzt) Bemerkung
Statiker 500 – 1.500 € Bei tragenden Wänden oder Unsicherheit
Baugenehmigung 50 – 500 € Variiert stark je nach Kommune und Umfang
Material (Sturz, Mörtel, etc.) 100 – 500 € Für einen einfachen Durchbruch
Werkzeugmiete (Bohrhammer, Schutzausrüstung) 50 – 200 € / Tag Wenn du kein eigenes Werkzeug hast
Entsorgung Bauschutt 100 – 400 € Containerdienst oder Entsorgung am Wertstoffhof
Handwerker (Maurer, Trockenbauer) 1.500 – 5.000 € (pro Durchbruch) Je nach Aufwand, Wandart und Region

Selber machen vs. Profi: Wenn du einen nicht tragenden Wanddurchbruch selber machst, kannst du die Handwerkerkosten sparen. Das sind schnell 1.500 Euro und mehr. Bei tragenden Wänden oder wenn du unerfahren bist, ist der Profi aber die sicherere und oft auch günstigere Wahl, da er Fehler vermeidet, die teuer werden können.

Vorbereitung ist alles: Leitungen, Schutz und Werkzeug

Eine gute Vorbereitung spart Zeit, Nerven und vermeidet Schäden. Das gilt besonders beim Wanddurchbruch.

1. Leitungen prüfen

Bevor du auch nur einen Schlag ausführst, musst du sicherstellen, dass in der Wand keine Wasser-, Strom- oder Gasleitungen verlaufen. Nutze dafür einen Leitungsfinder. Im Zweifelsfall ziehe einen Elektriker oder Installateur hinzu. Ein Wasserschaden oder Stromschlag ist schnell passiert und gefährlich. Schalte bei Stromleitungen, die eventuell in der Wand liegen könnten, den Strom für den Bereich am Sicherungskasten ab.

2. Staubschutz einrichten

Ein Wanddurchbruch erzeugt enorme Mengen an Staub. Klebe Türen und andere Öffnungen zu angrenzenden Räumen mit Folie ab. Lege den Boden im Arbeitsbereich und angrenzenden Räumen mit Malervlies oder dicker Folie aus. Möbel solltest du entweder komplett entfernen oder sorgfältig einpacken. Eine gute Belüftung ist ebenfalls wichtig.

3. Werkzeug und Material bereitstellen

Welches Werkzeug du brauchst, hängt von der Wandart ab:

  • Für Trockenbauwände (Rigips): Cuttermesser, Stichsäge oder Fuchsschwanz, Akkuschrauber, Spachtelmasse, Spachtel. Rigips verarbeiten ist hier die passende Methode für den Rückbau.
  • Für Mauerwerk (Ziegel, Porenbeton): Bohrhammer mit Meißelaufsatz, Fäustel, Maurerhammer, Meißel, Winkelschleifer mit Diamanttrennscheibe (für präzise Schnitte), Eimer, Schaufel, Baustützen (falls ein Sturz nötig ist).
  • Für Betonwände: Schwerer Bohrhammer mit Meißelaufsatz, eventuell Betonsäge (oft nur vom Profi).
  • Allgemein: Zollstock, Wasserwaage, Bleistift, Leitungsfinder, Schutzbrille, Handschuhe, Atemschutzmaske (FFP2), Gehörschutz, Eimer, Bauschutt-Säcke, Staubschutzfolie, Klebeband.
wanddurchbruch selber machen – Wanddurchbruch Werkzeug – Bohrhammer und Schutzbrille
Für einen Wanddurchbruch benötigst du je nach Wandart unterschiedliche Werkzeuge – Sicherheit geht immer vor.

Wanddurchbruch selber machen – Schritt für Schritt

Diese Anleitung gilt primär für nicht tragende Wände. Bei tragenden Wänden ist, wie erwähnt, ein Statiker und oft ein Profi für die Ausführung nötig.

Schritt 1: Wanddurchbruch markieren und schützen

Zeichne die gewünschte Öffnung präzise mit Bleistift, Zollstock und Wasserwaage auf die Wand. Achte darauf, dass die Markierungen gerade sind. Ein sauberer Durchbruch beginnt mit einer exakten Vorlage. Miss richtig messen, um später keine Überraschungen zu erleben.

Klebe den Bereich um die Markierung großzügig mit Kreppband ab, um angrenzende Wandbereiche zu schützen und eine saubere Kante zu erhalten. Denke an den Staubschutz für den gesamten Raum.

Schritt 2: Versorgungsleitungen prüfen

Nutze den Leitungsfinder, um sicherzustellen, dass keine Strom-, Wasser- oder Heizungsleitungen im Bereich des geplanten Durchbruchs liegen. Führe diese Prüfung von beiden Seiten der Wand durch. Bei Unsicherheit: Strom abschalten und einen Fachmann hinzuziehen.

Schritt 3: Den Durchbruch starten

Beginne mit der Arbeit immer von oben nach unten. Das reduziert die Gefahr, dass größere Wandteile unkontrolliert herausbrechen.

  • Bei Trockenbau: Schneide die Gipskartonplatten mit einem Cuttermesser oder einer Stichsäge entlang der Markierungen. Dann die Unterkonstruktion (Holz oder Metallständer) mit einer Säge durchtrennen.
  • Bei Mauerwerk: Bohre mit dem Bohrhammer entlang der Markierung viele kleine Löcher dicht nebeneinander. Das schwächt die Wand und erleichtert das spätere Herausschlagen. Beginne dann vorsichtig mit dem Fäustel oder Maurerhammer und Meißel, die Steine von oben nach unten herauszuschlagen. Arbeite dich Stück für Stück vor.
Tipp: Halte immer Eimer oder Bauschutt-Säcke bereit, um den Schutt direkt zu entsorgen. Das hält den Arbeitsbereich sicherer und übersichtlicher.

Schritt 4: Sturz einbauen (bei tragenden Wänden immer vom Profi!)

Bei nicht tragenden Wänden ist ein Sturz nicht immer zwingend, aber bei größeren Öffnungen oder zur Stabilisierung der Restwand sinnvoll. Bei tragenden Wänden ist ein Sturz (oder Unterzug) absolut notwendig und muss von einem Statiker berechnet und meist von einem Maurer eingesetzt werden. Dieser fängt die Lasten ab, die vorher von der entfernten Wand getragen wurden.

Schritt 5: Kanten bearbeiten und aufräumen

Nachdem der Durchbruch geschafft und der Schutt entfernt ist, geht es an die Feinarbeit. Glätte die Kanten des Durchbruchs. Bei Mauerwerk kannst du dies mit Meißel und Hammer tun, um eine saubere Öffnung zu erhalten. Unebenheiten können mit Reparaturmörtel oder Spachtelmasse ausgeglichen werden.

Reinige den Bereich gründlich von Staub und Schutt. Jetzt kannst du überlegen, wie du die neue Öffnung gestalten willst – zum Beispiel mit einem Türrahmen, einer Trockenbaukante oder einfach nur verputzt und gestrichen. Denke daran, die angrenzenden Wände nach dem Durchbruch zu abkleben zum Streichen, um saubere Übergänge zu schaffen. Auch die Wände streichen Kosten solltest du in die Gesamtplanung einbeziehen.

Häufige Fehler beim Wanddurchbruch und wie du sie vermeidest

Gerade für Anfänger lauern beim Wanddurchbruch einige Gefahren. Vermeide diese häufigen Fehler:

  • Keine Prüfung der Wandart: Der größte und gefährlichste Fehler. Immer klären, ob die Wand tragend ist. Im Zweifel den Statiker rufen.
  • Leitungen übersehen: Stromschläge, Wasserschäden oder Gaslecks können lebensgefährlich sein. Immer mit Leitungsfinder arbeiten und im Zweifel den Strom/Wasser abstellen.
  • Unzureichender Staubschutz: Staub verteilt sich im ganzen Haus und ist schwer zu entfernen. Spare nicht an Folie und Klebeband.
  • Fehlende Schutzausrüstung: Staub, herumfliegende Partikel und Lärm sind eine Belastung. Schutzbrille, Handschuhe, Atemschutzmaske und Gehörschutz sind Pflicht.
  • Unkontrolliertes Drauflosschlagen: Gehe systematisch vor, von oben nach unten. Kleine Schläge sind besser als große, unkontrollierte.
  • Keine Entsorgungsplanung: Bauschutt ist schwer und muss fachgerecht entsorgt werden. Plane einen Container oder den Transport zum Wertstoffhof ein.
  • Fehlende Genehmigungen: Arbeiten ohne Genehmigung können teuer werden und im schlimmsten Fall zum Rückbau zwingen.
Wichtig: Bei Arbeiten in einem Mehrfamilienhaus oder einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist die Kommunikation mit Nachbarn und Verwaltung essenziell. Lärm und Staub belasten auch sie.
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FAQ zum Wanddurchbruch selber machen

Wie erkenne ich eine tragende Wand ohne Bauplan?

Ohne Bauplan ist die Erkennung schwieriger, aber möglich. Achte auf die Wanddicke (meist über 17,5 cm), die Position (Außenwände, Wände unter anderen Wänden, Wände parallel zum Dachfirst) und mache eine Klopfprobe (dumpfer Klang). Im Zweifelsfall ziehe immer einen Statiker hinzu, um Risiken zu vermeiden.

Wann brauche ich einen Statiker für den Wanddurchbruch?

Ein Statiker ist immer zwingend notwendig, wenn du eine tragende Wand öffnen möchtest. Er berechnet die nötige Abstützung und den Sturz. Auch bei Unsicherheit über die Tragfähigkeit einer Wand solltest du ihn beauftragen.

Was passiert, wenn ich eine tragende Wand ohne Genehmigung öffne?

Das Öffnen einer tragenden Wand ohne Genehmigung und statische Berechnung kann zu schweren Schäden am Gebäude, im schlimmsten Fall zum Einsturz führen. Du riskierst hohe Geldstrafen und musst die Wand auf eigene Kosten zurückbauen oder aufwendig sanieren. Auch versicherungsrechtlich kann es Probleme geben.

Welches Werkzeug benötige ich für einen Wanddurchbruch?

Das hängt von der Wandart ab. Für Trockenbauwände reichen Cuttermesser und Stichsäge. Bei Mauerwerk brauchst du einen Bohrhammer mit Meißelaufsatz, Fäustel und Maurerhammer. Für Betonwände ist ein sehr starker Bohrhammer oder eine Betonsäge erforderlich. Immer dabei sein sollten Zollstock, Wasserwaage, Bleistift, Leitungsfinder und persönliche Schutzausrüstung.

Wie sorge ich für genügend Staubschutz beim Wanddurchbruch?

Decke alle Möbel komplett mit Folie ab oder räume sie aus dem Raum. Klebe Türen und andere Öffnungen zu angrenzenden Räumen mit dicker Baufolie und Klebeband luftdicht ab. Lege den Boden im Arbeitsbereich mit Malervlies oder stabiler Folie aus. Eine gute Belüftung hilft ebenfalls, den Staub zu reduzieren.

Fazit

Einen Wanddurchbruch selber zu machen, ist ein ambitioniertes Projekt, das sorgfältige Planung und Respekt vor der Bausubstanz erfordert. Bei nicht tragenden Wänden ist es mit dem richtigen Wissen und Werkzeug durchaus machbar. Die Kosten für den Statiker und eventuelle Genehmigungen sind eine wichtige Investition in die Sicherheit deines Zuhauses. Unterschätze niemals die Risiken und frage im Zweifel lieber einmal zu viel einen Experten. Mit Geduld und Präzision schaffst du eine tolle neue Raumwirkung.

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